Aktuell bin ich Reisende

Mein Leben ist überaus BUNT!

Ausrichtung meiner Reisezeit ist:
Jeden Ort und jede Beziehung etwas schöner und klarer zu hinterlassen. 
Meine Gastgeber können sich wünschen was ich tun soll und/oder wobei sie unterstützt werden möchten.  

Ich lebe bis zu zwei Wochen an einem Ort tauche ein  in unterschiedlichste Kontexte und Lebensentwürfe…
Alleinstehende, Paare, Familie mit Kindern, …
Häuser mit riesigem Grundstück, Wohnung im Hochaus, schicke Altbauwohnung in exklusiver Lage, Baustelle …
verschiedenste Berufe Tätigkeiten, Tagesabläufe, Essgewohnheiten … Aktuell bin ich Reisende weiterlesen

Danke – ich kann mich bewegen

Ich freue mich daran das ich laufen und greifen kann, einfach so und ohne Schmerzen!

Und ich freue mich  daran helfen zu können, ganz einfach …

Aktuell bin ich in der Prignitz (nördlich von Berlin) bei einer Freundin, die sich den Fußknöchel gebrochenen hat. Ich koche, wasche, räume auf und trage allerlei Dinge für sie …

Vor vielen Jahren hatte ich einen schweren Unfall und war anschließend lange mit Krücken unterwegs.
Alles geht langsam. Jeder Weg ist anstrengend. Treppenstufen, Türen, Türschwellen, … Was sonst Kleinigkeiten sind wird mit Krücken und empfindlichen Gliedmaßen zur Herausforderung.

Welch eine Gnade sich bewegen zu können!

 

Wirklichkeiten

Ein Teil der Kunstwerkes „Sperr“ im Rahmen der Biennale Wiesbaden zu sein war unerwartet intensiv und herausfordernd.

Bildschirmfoto 2016-09-03 um 15.18.37

Die Aufgabe war, vom 25.8. bis 4.9. jeweils zwei mal zwei Stunden  pro Tag mit einer Neutralmaske, bewegungslos zu sitzen, … nach Möglichkeit nicht zu reagieren.

Im Vorfeld fand die Idee so herrlich verrückt und dachte ich könne meditieren üben … Das Ganze entpuppte sich als echte Grenzerfahrung. Wirklichkeiten weiterlesen

Bier – mochte ich noch nie …

Einblick in immer neue Wirklichkeiten, als “ Kunst“ im Rahmen der Biennale Wiesbaden.

Bildschirmfoto 2016-09-03 um 15.18.37Heute Morgen „saß“ ich von 6:00 Uhr bis 8:00 Uhr.
Eine gute Zeit die Arbeiten einer Reinigungsfirma zu beobachten. Nachdem die Obdachlosen ihre Schlafplätze geräumt haben, riecht es wenig später wie im Schwimmbad. Denn der Eingangsbereich eines Bürohauses wird mit Hochdruckreiniger und Chlorwasser gereinigt.

Einige Obdachlose finden sich an der Bank zusammen. Mit einer großen Tasche voll leerer Flaschen und Dosen verschwindet einer. Bier – mochte ich noch nie … weiterlesen

Kontrast Erfahrung

…  als “ Kunst“ im Rahmen der Biennale Wiesbaden.

2:00 Uhr bis 4:00 Uhr
…. wach zu werden ist nicht ganz leicht. Ich tappe durch die Stadt und bin verblüfft wie viel Leben noch in den Kneipen ist. Eine laue Sommernacht, noch immer ist es 24 Grad.

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… Auch auf dem Faulbrunnenplatz ist einiges los.
Horden von Betrunkenen aller Nationalitäten ziehen an uns vorbei. Kontrast Erfahrung weiterlesen

Präsent sein – nicht reagieren

Als Teil der Kunstwerkes „Sperr“ zu sitzen ist ein echtes Abenteuer. Zwei Stunden mit einer Neutralmaske, bewegungslos sitzen, … nach Möglichkeit nicht  reagieren.Sperr 1. Tag

Der Faulbrunnenplatz ist sehr belebt. Bushaltestellen, Bänke, viele Menschen, viele Nationalitäten, Obdachlose, einiges an Müll …
Thomas Hirschhorn meinte es könne hilfreich sein zu denken: „Ich bin Einverstanden mit dem was geschieht. Das bedeutet nicht das du es gut finden musst.“ Präsent sein – nicht reagieren weiterlesen

Kunst – eine Mission

Weil es so herrlich verrückt ist und weil ich sowieso mehr meditieren will,  bin ich vom 25.8. bis 4.9. im Rahmen der Wiesbadener Biennale  „Kunst
“ … Kühlschränke, alte Möbel, ein großer Stoff-Teddy-Bär, aussortierte Habseligkeiten … dazwischen zwei merkwürdige, reglose Gestalten. Sie tun nichts. Sie schlafen nicht. Sie sprechen nicht. Sie sitzen nur.  Und das 24 Stunden am Tag. …  Ein subtiler Störfaktor des öffentlichen Lebens am Rande des Wiesbadener Westens, der die Mechanismen unserer Erinnerungskultur hinterfragt. …“

Kunst – eine Mission weiterlesen

Kees – ein Abschied

Bild KeesMAZ

Foto M. Greulich MAZ

 

Gestorben mit 87. Er wollte 100 Jahre werden, weil er so neugierig war darauf wie alles weitergeht …

Wir kannten uns wohl 10 Jahren. Haben uns im Rahmen des Projektes „ Ankommen, weggehen, dableiben – Migration im hohen Fläming“, kennengelernt. Damals warst er noch Ausländerbeauftragter des Landkreises Potsdam Mittelmark.

Ich war schwer beeindruckt davon das ein Mann um die 80 so lebendig und attraktiv sein kann.

Wir sind uns immer wieder über den Weg gelaufen und haben uns auch das eine oder andere Mal verabredet.
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Glück ist messbar

… doch wirklich!

Ich lernte das von einem Amerikaner den ich in Wien traf. Wir waren bei eine Konferenz, es war unglaublich heiß und die Klimaanlage funktionierte nicht …

Wir verabredeten uns zum schwimmen gehen.
Im Zuge dessen erklärte er mir, das eine seiner Masseinheit für Glück ist, an wie vielen verschiedenen Orten er in einem Jahr schwimmen gegangen ist.

Genial oder?!

Ich brauche mir nur zu überlegen was mich glücklich macht und das gönne ich mir dann so oft wie möglich.

Bei mir ist das zum Beispiel: barfuß laufen, Katzen streicheln, tiefe Gespräche, umarmt werden, ohne Wecker wach werden, lernen, Ordnung machen, …