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Von mir bevorzugten Methoden sind:
Open Space, Appreciative Inquiry Zukunftswerkstatt und Zukunftskonferenz
Im Folgenden ein kurzer Einblick in die verschiedenen Ansätze:

Open Space
Das Besondere bei dieser Methode: Hier wird vor allem Raum gegeben für die Anliegen der TeilnehmerInnen. Open Space setzt sehr viel Motivation und Verantwortung frei. Jeder einzelne Teilnehmer kann über Form und Inhalt mitentscheiden.
Anwendung: Open Space kann überall dort eingesetzt werden, wo offene und komplexe Fragestellungen in kurzer Zeit bearbeitet werden sollen. Dabei sollte die Gruppe so heterogen wie möglich zusammengesetzt sein und das Thema sollte herausfordernd sein und den Teilnehmern buchstäblich unter den Nägeln brennen.
Ablauf: Die Teilnehmer sitzen am Anfang in einem großen Kreis. Es gibt keinen Ablaufplan, dieser entsteht in den ersten 90 Minuten fast völlig selbstorganisiert. Initiatoren für Themen treten in den Kreis und machen Angebote. Diese werden dann an eine Wand, "den Marktplatz" gehängt. Auf diesem Marktplatz schreiben sich alle in Arbeitsgruppen ein und arrangieren eigenverantwortlich deren zeitliche Folge. Danach arbeiten in wechselnder Zusammensetzung, zahlreiche Freiwilligengruppen in parallelen, ein- bis zweistündigen Mini-Workshops, manchmal zu dritt, manchmal zu dreißigst. Die Ergebnisse werden als Kurzprotokolle gesammelt und direkt veröffentlicht. Am letzten halben Tag werden die Ergebnisse gemeinsam gesichtet, priorisiert und ergänzt.
Dauer: 1 bis 2,5 Tage
Teilnehmerzahl: zwischen 10 und 1000 Menschen
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Appreciative Inquiry Wertschätzende Erkundung
Das Besondere bei dieser Methode: Die wertschätzende Erkundung ist eine neue Art des Lernens, in der sehr starke und positive Energie frei wird. Bestehende Potentiale werden freigelegt und nutzbar gemacht. Es geht darum, das Beste innerhalb eines Systems zu erkunden, es wertzuschätzen und weiter zu entwickeln. Appreciative Inquiry ist die gemeinschaftliche Suche nach genau dem, was bereits da ist und schon funktioniert beziehungsweise schon erfolgreich ist. Die Aufmerksamkeit wird auf das gerichtet, was Realität werden soll.
Anwendung: Mit Appreciative Inquiry lassen sich Wege und Lösungen für Veränderung erarbeiten.
Ablauf: Innerhalb eines Appreciative Inquiry -Prozesses durchlaufen die Teilnehmenden vier Phasen. Die Basis sind immer Interviews, mit denen erkundet wird, was schon erreicht wurde, was bereits da ist und schon funktioniert beziehungsweise schon erfolgreich ist. Die Juwelen und Schätze werden entdeckt. Die Rahmenbedingungen dessen werden herausgefiltert und verstanden. In einer nächsten Phase wird mit Hilfe von Visionen entworfen, was sein könnte. Welche Schätze sollen in die Zukunft getragen werden? Wie soll sich das System/die Gruppe entfalten?
Was sind die Wünsche des einzelnen für sich selbst und im Zusammenwirken mit anderen? Die kreativen Visionen werden dann in der Phase, die sich >Gestalten< nennt, in klare Aussagen gefasst. Es entstehen Erklärungen, in denen die Vorstellungen der vorangegangenen Phasen auf das entsprechende Unternehmen hin konkretisiert werden. Sie sind wie eine Brücke zwischen dem Status quo und dem, was sein sollte. In der Umsetzungsphase wird schließlich geplant, wie die bereits formulierten Aussagen realisiert werden und was sie für das Verhalten jedes einzelnen konkret bedeuten. Wo genau lässt sich etwas bewegen und mit welchen Maßnahmen? Wer engagiert sich für welches Thema? Wer wird wie informiert? Wie kann der positive Ansatz von Appreciative Inquiry im Alltag fortgesetzt werden? Hier wird geplant, was zukünftig sein wird.
Dauer: 3 Tage bis zu mehreren Jahren als begleitende Maßnahme
Teilnehmerzahl: Dies ist ein Ansatz für kleine und große Gruppen sowie für ganze Systeme. Je nach Vorhaben werden zwischen 10 und mehr als 2.500 Personen mit einbezogen.
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Zukunftswerkstatt
Das Besondere bei dieser Methode: Die Teilnehmer stehen als Experten für ihr Anliegen im Mittelpunkt. Zukunftswerkstätten sind stark handlungsorientiert und mit verhältnismäßig geringem Aufwand zu realisieren.
Anwendung: Zukunftswerkstätten sind ergebnisoffene demokratische Verfahren zur Entwicklung und Erprobung neuer Ideen, Projekte und Lösungsansätze.
Ablauf: Bei einer Zukunftswerkstatt werden immer drei Phasen nacheinander durchlaufen: In der Wahrnehmungs- und Kritikphase erfolgt eine Bestandsaufnahme von Problemen und Mängeln eines Bereichs. Diese werden anschließend nach Bedeutung gewichtet.
Innerhalb der Ideen- und Phantasiephase gilt es eingefahrene Denk- und Verhaltensweisen zu verlassen um frei und kreativ Ideen und Visionen für eine wünschenswerte Zukunft zu entwerfen.
Während der Umsetzungs- oder Verwirklichungsphase werden ausgewählte Ziele schließlich umsetzbar gemacht. Die Teilnehmer finden Wege und Möglichkeiten Ideen optimal zu realisieren. Ergebnis sind konkrete Projekte , klare Strategien undZeitpläne.
Dauer: Möglich ist je nach Thema und Gruppe alles zwischen 3 Stunden und 3 Tagen
Teilnehmerzahl: bis 30 Menschen
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Zukunftskonferenz
Das Besondere bei dieser Methode: Angehörige verschiedener Interessengruppen kommen zusammen. Der Fokus liegt auf der Herausarbeitung von Gemeinsamkeiten und auf der Zukunft. Im Konsens wird über eine gemeinsame Richtung entschieden. Damit wird die Akzeptanz aller weiterführenden Maßnahmen erreicht.
Anwendung: Die Methode Zukunftskonferenz lässt sich hervorragend zur Entwicklung langfristiger Ziele und Maßnahmen nutzen. Vor allem dann, wenn die Mitwirkung und Intelligenz vieler zur Lösung gebraucht wird.
Ablauf: Die Methode bedient sich eines klar strukturierten Ablaufes, der aus fünf Phasen besteht. Die Teilnehmer arbeiten mal in homogenen mal in gemischten Gruppen zwischen 6 und 8 Personen. In verschiedenen Arbeitsschritten werden die Vergangenheit sowie externe und interne Realitäten und Trends untersucht. Dann werden Zukunftsbilder entworfen und kreativ inszeniert. Gemeinsame Ziele werden gefunden und schließlich werden entsprechend konkrete Maßnahmen geplant.
Dauer: 18 Stunden auf 3 Tage verteilt
Teilnehmerzahl: maximal 72 Menschen
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