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Achte gut auf diesen Tag
Achte gut auf diesen Tag, denn er ist das Leben - das Leben allen Lebens. In seinem kurzen Ablauf liegt alle Wirklichkeit und Wahrheit des Daseins, die Wonne des Wachsens, die Herrlichkeit der Kraft. Denn das Gestern ist nichts als ein Traum und das Morgen nur eine Vision. Das Heute jedoch - recht gelebt - macht jedes Gestern zu einem Traum voller Glück und das Morgen zu einer Vision voller Hoffnung. Darum achte gut auf diesen Tag. (aus dem Sanskrit)
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Nicht wir
„Es sind nicht wir, die einen Zustand erreichen.
Es ist der Zustand, der uns erreicht.
Es sind nicht wir, die Stille erschaffen.
Es ist die Stille, die uns durchdringt.
Lasst es uns erlauben, dass die Freiheit uns wieder auffrischt,
sie in uns eindringt, in uns Platz nimmt für einige Momente,
uns verlässt, zu uns zurückkommt...
Dies ist das Schwierigste zu erreichen:
die Akzeptanz der Freiheit der Bewegung, der Kreativität des Lebens -
zu verstehen, dass ein unveränderlicher Zustand,
so wundervoll er auch sein mag,
mit dem Leben nicht vereinbar ist.
Daniel Odier
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Erfolg
„Es hat derjenige Erfolg erzielt, der gut gelebt hat, oft lachte und viel geliebt hat. Der sich den Respekt von intelligenten Menschen verdiente und die Liebe von kleinen Kindern; der eine Lücke gefunden hat, und der seine Aufgabe erfüllte; ob entweder durch schöne Blumen, die er züchtete, ein vollendetes Gedicht oder eine gerettete Seele; dem es nie an Dankbarkeit fehlte und der die Schönheit unserer Erde zu schätzen wusste, und der nie versäumte, dies auszudrücken; der immer das Beste gab, dessen Leben eine Inspiration war und die Erinnerung an ihn ein Segen.“
Bessie A. Stanley:
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Zeuge werden
Bezeuge dein Sein Erzeuge deine Welt Bezeuge Dich und den Vorgang werde Zeuge
ohne Vorladung ohne Gericht kein Richter kein Gesetz
Nur du als Zeuge
niemand wird angeklagt Freispruch für alle
Markus Euler
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Man muss den Dingen Die eigene, stille, ungestörte Entwicklung lassen, die tief von innen kommt, und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann; alles ist austragen - und dann Gebären... Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt und getrost in den Stürmen des Frühlings steht, ohne Angst, dass dahinter kein Sommer kommen könnte. Er kommt doch! Aber er kommt nur zu den Geduldigen, die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge, so sorglos still und weit ... Man muss Geduld haben, gegen das Ungelöste im Herzen, und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben, wie verschlossene Stuben, und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Es handelt sich darum, alles zu leben. Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich, ohne es zu merken, eines fremden Tages in die Antwort hinein.
Rainer Maria Rilke
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Tod und Liebe
Nur der Tod und die Liebe ändern die Dinge darum such´ ich das Ende allen Wissens die Stille inmitten des Lärmes die Leere in aller Fülle den Abschied von aller Gewohnheit und sterbe hinein ins Fühlen von dem was die Liebe ist
Daniéle Nicolet Widmer
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Wie jede Blüte welkt und jede Jugend dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe, blüht jede Weisheit auch und jede Tugend zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern. Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe bereit zum Abschied sein und Neubeginne, um sich in Tapferkeit und ohne Trauern in and're, neue Bindungen zu geben. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben. Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten, an keinem wie an einer Heimat hängen, der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen, er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten! Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen! Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, mag lähmender Gewohnheit sich entraffen. Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde uns neuen Räumen jung entgegen senden: des Lebens Ruf an uns wird niemals enden. Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
Hermann Hesse
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O Herr, bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen. Erlöse mich von der großen Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen. Lehre mich, nachdenklich (aber nicht grüblerisch), hilfreich (aber nicht diktatorisch) zu sein. Bewahre mich vor der Aufzählung endloser Einzelheiten und verleihe mir Schwingen, zur Pointe zu gelangen. Lehre mich schweigen über meine Krankheiten Und Beschwerden. Sie nehmen zu, und die Lust, sie zu beschreiben, wächst von Jahr zu Jahr. Ich wage nicht, die Gabe zu erflehen, mir die Krankheitsschilderungen anderer mit Freude anzuhören, aber lehre mich, sie geduldig zu ertragen. Lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann. Erhalte mich so liebenswert wie möglich. Lehre mich, an anderen Menschen unerwartete Talente zu entdecken, und verleihe mir o Herr, die schöne Gabe, sie auch zu erwähnen.
Teresa von Avila (1515 – 1582)
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Alles hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit; Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit; suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit; zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit; lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.
Prediger 3,1-8
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Wenn man liebt
Wenn man jemanden liebt, so liebt man ihn nicht die ganze Zeit, nicht Stunde um Stunde auf die ganz gleiche Weise. Das ist unmöglich. Es wäre sogar eine Lüge, wollte man diesen Eindruck erwecken. Und doch ist es genau das, was die meisten fordern. Wir haben so wenig Vertrauen in die Gezeiten des Lebens, der Liebe, der Beziehungen. Wir jubeln der steigenden Flut entgegen und wehren uns erschrocken gegen die Ebbe. Wir haben Angst, die Flut würde nie zurückkehren. Wir verlangen Beständigkeit, Haltbarkeit und Fortdauer; und die einzig mögliche Fortdauer des Lebens wie der Liebe liegt im Wachstum, im täglichen Auf und Ab - in der Freiheit; einer Freiheit im Sinne von Tänzern, die sich kaum berühren und doch Partner in der gleichen Bewegung sind.
Anne Morrow Lindbergh: Muscheln in meiner Hand
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Gebet der Sternengöttin
Ich, die ich die Schönheit der grünen Erde bin Und die weiße Mondin unter den Sternen Und die Geheimnisse der Wasser Ich rufe Deine Seele: Mache dich auf und komm zu mir. Denn ich bin die Seele der Natur, Die das Universum mit Leben erfüllt. Alle Dinge kommen aus mir, Und zu mir müssen sie zurückkehren. Ehre mich fröhlichen Herzens, denn siehe: Alle Akte der Liebe und Freude Sind meine Rituale! Laß in dir sein Schönheit und Stärke, Kraft und leidenschaftliches Mitgefühl, Ehre und Demut, Heiterkeit und Ehrfurcht. Und du, die du suchst mich zu erkennen: Wisse, daß dein Suchen und Sehnen Vergebens sein wird, Kennst du nicht dieses Geheimnis: Findest du das, was du suchst, Nicht in dir, Wirst nie du es außer dir finden. Denn siehe, ich war bei dir Von Anbeginn, Und ich bin es, Die steht am Ziel deiner Sehnsucht
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Glück ist gar nicht mal so selten, Glück wird überall beschert, vieles kann als Glück uns gelten, was das Leben uns so lehrt.
Glück ist jeder neue Morgen, Glück ist bunte Blumenpracht Glück sind Tage ohne Sorgen, Glück ist, wenn man fröhlich lacht.
Glück ist Regen, wenn es heiß ist, Glück ist Sonne nach dem Guß, Glück ist, wenn ein Kind ein Eis ißt, Glück ist auch ein lieber Gruß.
Glück ist Wärme, wenn es kalt ist, Glück ist weißer Meeresstrand, Glück ist Ruhe, die im Wald ist, Glück ist eines Freundes Hand.
Glück ist eine stille Stunde, Glück ist auch ein gutes Buch, Glück ist Spaß in froher Runde, Glück ist freundlicher Besuch.
Glück ist niemals ortsgebunden, Glück kennt keine Jahreszeit, Glück hat immer der gefunden, der sich seines Lebens freut.
Clemens von Brentano
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Geduld
..., und ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, Geduld zu haben gegen alles ungelöste in ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.
Rainer Maria Rilke
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Gelassenheit
Gott gebe mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
von Reinhold Niebuhr
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St. Theresas Gebet
Möge heute überall Frieden sein. Mögest Du Gott vertrauen, dass Du genau dort bist, wo Du vorgesehen bist zu sein. Mögest Du Dir der unendlichen Möglichkeiten gewahr sein, die durch den Glauben geboren werden. Mögest Du jener Geschenke bedenken, die Du erhalten hast und die Liebe weiterleiten, die Dir gegeben wurde. Mögest Du in Zufriedenheit wissen, dass Du ein Kind Gottes bist.
Lass diese Gewissheit mit tiefen Atemzügen bis in deine Knochen dringen und dort ihren Platz finden und erlaube Deiner Seele die Freiheit zu singen, zu tanzen, zu loben und preisen und zu lieben.
St. Theresa
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Wachstum
Wachstum ist gut, sagte der Luftballon und platzte. Wachstum ist schlecht, sagte der Riese und fraß die Zwerge. Wachstum ist gut, sagte das Feuer und hinterließ nur Asche. Wachstum ist schlecht, sagte der Tod und lachte. Ich weiß überhaupt nicht, wovon ihr redet, sagte die Raupe und wurde zum Schmetterling.
unbekannt
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Der beste Weg Gott zu erkennen
Ich denke immer, das beste Mittel, Gott zu erkennen, ist viel zu lieben. Liebe einen Freund, eine Frau, ein Ding - was immer du willst -, dann bist du auf dem Weg, mehr über Ihn zu erfahren; das ist es, was ich mir sage. Aber man muss mit einer hohen und ernsten, intimen Sympathie lieben, mit Stärke, mit Einsicht; und man muss immer versuchen, tiefer, besser und mehr zu erkennen. Das führt zu Gott, das führt zu unerschütterlichem Glauben. ... Ich glaube, je mehr man liebt, desto mehr will man handeln; denn Liebe, die nur ein Gefühl ist, würde ich gar nicht als Liebe anerkennen. ... Man soll lieben, soviel man kann, und darin liegt die wahre Stärke, und wer viel liebt, der tut auch viel und der vermag viel, und was in Liebe getan wird, das ist gut getan. ... Es ist gut, den Glauben zu bewahren, daß alles viel wunderbarer ist, als man fassen kann, denn das ist die Wahrheit. Es ist gut, ein feinfühliges, demütiges und zärtliches Herz zu haben. Es ist gut, wissend zu sein in den Dingen, die den Weisen und Gescheiten dieser Welt verborgen sind, die aber von Natur aus den Armen und Einfältigen, den Frauen und den kleinen Kindern offenbart sind.
Denn was könnte man Besseres lernen, als das, was Gott von Natur aus in jede Menschenseele gelegt hat, was in der Tiefe jeder Seele lebt und liebt, hofft und glaubt. ...
Vincent Van Gogh
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Segen
Möge das Licht deiner Seele dich leiten. Möge das Licht deiner Seele deine Arbeit mit der heimlichen Liebe und Wärme deines Herzens segnen. Mögest du in allem, was du tust, die Schönheit deiner Seele erblicken. Möge die Heiligkeit deiner Arbeit denen, die mit dir zusammenarbeiten, und denen, die deine Arbeit sehen und Nutzen aus ihr ziehen, Heilung, Licht und Erneuerung schenken. Möge deine Arbeit in dir Quellen der Erquickung, der Inspiration und der Begeisterung freisetzen. Mögest du gegenwärtig sein in allem, was du tust. Möge der Morgen dich wach und munter antreffen, bereit, deinem Tag mit Träumen, Hoffnungen und positiven Erwartungen entgegenzutreten. Möge der Abend dich heiter und zufrieden antreffen. Mögest du gesegnet, behütet und geborgen in die Nacht eingehen. Möge deine Seele dich beruhigen, trösten und erneuern.
aus "Anam Cara"
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Schmetterling
"Jede Form der Entwicklung findet in einer Atmosphäre von Sicherheit, gegenseitiger Zuneigung und Vertrauen, die beste Grundlage." Im Königreich der Natur werden die kleinen zarten Keimlinge mit besonderem Schutz umgeben, hart oder weich umhüllt, beflügelt oder mit Düften umschmeichelt. In jedem Fall sollen sie ihre Aufgabe erfüllen: die Botschaft der Keimzelle weiterzutragen, damit sich ihre Gruppenseele weiterentwickeln kann, die letztendlich ein Mitglied der himmlischen Gemeinschaft göttlicher Ordnung ist. Wo immer kleine Wesen die Welt erblicken, wird alles getan, damit sie sich entwickeln können. Auch du hast bekommen, was nötig war, damit du so bist und dort ankamst, wo du heute stehst. Viele Transformationen waren nötig. Und fortwährend hast du deine innerliche und äußere Form verändert und vervollkommnet. In einem Klima gegenseitigen Respekts gedeihen Beziehungen gut, denn es werden die jeweiligen Möglichkeiten und Grenzen geachtet. Sei wie der Schmetterling, habe keine Scheu davor, dein wahres Wesen zu entpuppen und damit angenommen zu werden.
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Magische Morgen
Früh am morgen, wenn der Lärm noch nicht entzündet ist, die Welt noch unschuldig still in ihren Träumen liegt, öffnen sich Spalten in unserer Realität, hin zu einer anderen magischeren Welt, Feen und Kobolde, die die Nacht beherrscht haben, verschwinden in ihre anderen Dimensionen.
Früh am morgen, wenn der Tag noch in den Federn liegt, die Dämmerung sich langsam heraufsäuselt, lassen magische Momente einen Blick werfen, auf die Welt wie sie wirklich ist und man kann berührt werden von diesem Duft, der wahren Wirklichkeit.
Früh am morgen, noch vor dem Aufstehen, sind die Menschen noch berührbar, sensibel, nachsichtig, weitsichtig, noch verbunden mit der Göttin, die jeden neuen Tag gebiert, auf das man liebe, was man hat.
Früh am morgen, wenn selbst die Kinder noch schlafen, spielen Puppen und Bauklötze um die Wette, lachen glucksend leise dem Tag entgegen, freuen sich auf ihre schlafenden Spielgefährten, die der Göttin noch so nah sind.
Früh am morgen, wenn der Tau noch nicht verschwunden ist, tanzen über den Wiesen tausenderlei Zauberwesen, weben magische Netzwerke, um die Welt zusammenzuhalten, beten für die Göttin und ihre Menschen, damit sie sich wieder näherkommen, lieben fast die Welt aus den Angeln, doch dann erwacht, der tägliche Trott. Sieht mit verschlafenen Augen traurig und mürrisch in die Welt, aber auch er merkt schon, dass es jeden Tag immer besser wird und es könnte sich eines Tages zum Guten wenden, wenn wir der Welt nur genügend magische Morgen lassen.
Markus Euler
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Liebeserklärung an einen Tanz
Wirf deine Schuhe weg und tanze Spüre die Erde unter den Füßen Die Wurzeln der Klänge Lass die Musik deinen Körper erobern Und deine Seele Wirf deine Schuhe weg und tanze Schenk deiner Sehnsucht goldene Flügel Schließ deine Augen und träume . Träum von der endlosen Weite des Meeres Und von dem Spiel der Wellen Vom Aufgang der Sonne über der Bucht Und von dem Schrei der Möwe Und den vielen bunten Kähnen Und dem Geruch der Fische Vom Geschmack des Salzes träume Und vom Prickeln der Haut Vom leuchtenden Blau und Weiß der Häuser Von Granatäpfeln und Olivenhainen Von der kleinen Kapelle hoch auf dem Felsen Von scheuen Blicken und lachenden Augen Von zerfurchten Gesichtern, die Geschichten erzählen Wirf deine Schuhe weg und tanze Lass dich erfassen vom Gleichklang der Schritte Fühle und höre ihr Trommeln Tauch ein in den Rhythmus des Lebens Ein Schritt für das Weinen und zwei für das Lachen Ein Schritt für die Einsamkeit und zwei für die Liebe Ein Schritt für die Angst und zwei fürs Vertrauen Ein Schritt für die Flucht und zwei für die Hingabe Ein Schritt für den Krieg und zwei für den Frieden Ein Schritt für die Fesseln und zwei für die Freiheit Ein Schritt für den Tod und zwei für das Leben
Wirf deine Schuhe weg und tanze Lass die Musik deinen Körper erobern und deine Seele Schliesse die Augen und träume Tanze und träume und tanze die Liebe Tanze und träume und tanze das Leben Tanze und tanze und tanze -
Omal
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Mein Herz ist ein Thron des Mutes
Leben erfordert Mut. Allen Mut, den ich brauche, bekomme ich vom Leben selbst. Ich werde bei jedem Schritt geführt und unterstützt. Ich muß mich nur öffnen, um Unterstützung und Führung zu erhalten. Ich gebe meiner Demut die Ehre, indem ich mein Bedürfnis nach Hilfe eingestehe. Ich heiße die Würde willkommen, Gleicher unter Gleichen zu sein. Ich gebe mir selbst die Ehre, weil ich den Mut besitze, meiner Führung zu folgen.
Julia Cameron
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Ich besitze einen inneren Kompass
Ich suche in allen Dingen nach Hilfe und Führung. Ich höre meine Führung deutlich und reagiere darauf. Ich bin frei zu wählen und frei meine Entscheidungen zu ehren. Ich handele mit Zutrauen und Freiheit, bewege mich darauf zu, das auszudrücken, was Gott in mir ist. Indem ich mein Leben Gottes leitender Fürsorge öffne, verändert sich mein Leben von Grund auf.
Julia Cameron
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Gehe behutsam deinen Weg
inmitten des Lärms und der Hast dieser Welt und vergiss nie, welcher Friede im Schweigen liegen kann. Lebe so weit als möglich und ohne dich selbst aufzugeben in guten Beziehungen mit anderen Menschen. Verkünde deine Wahrheit ruhig und klar. Höre auch anderen zu, sogar Törichten und Unwissenden: auch sie haben ihre Geschichte. Meide laute und aggressive Menschen, sie bringen nur geistigen Verdruß. Es ist möglich, dass du entweder stolz oder verbittert wirst, wenn du dich mit anderen vergleichst, denn immer wird es bedeutendere und unbedeutendere Menschen geben als dich selbst. Freue dich des erreichten genauso wie deiner Pläne, doch sei auf jeden Fall demütig. Sei du selbst. Heuchle vor allem keine Zuneigung und spotte nicht über die Liebe. Trage freundlich die Bürde der Jahre und gib mit Anmut alles auf, was der Jugend zusteht. Nähre die Kraft deines Geistes, um plötzlichem Unglück gegenüber gewachsen zu sein. Viele Ängste entstehen aus Müdigkeit und Einsamkeit. Neben einer heilsamen Disziplin sei freundlich zu dir selbst. Du bist ein Kind des Universums, nicht weniger als die Bäume und Sterne, du hast ein Recht darauf hier zu sein. Und die Kraft des Universums wird sich so entfalten, wie es sein muss, ob es dir Klar ist oder nicht. Deshalb lebe in Frieden mit Gott, was immer du dir unter ihm vorstellst. Und was immer deine eigenen Bemühungen und Absichten sein mögen: halte Frieden in deiner Seele in diesem lärmigen Durcheinander des Lebens. Mit allem Schein, ihren Kümmernissen und zerbrochenen Träumen ist diese Welt dennoch wunderbar: Sei vorsichtig. Strebe danach, glücklich zu sein.
1692 in einer Kirche in Baltimore gefunden
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Da draussen
Da draussen wirst du alles erkennen. Die offenen Enden treffen zusammen, werden wieder heil: Und du bist es selbst - dein ganz und gar geformtes, doch ständig sich verwandelndes tiefes Selbst. Jeder Blick zurück, noch so unbeholfen, wird sich lohnen. Mit jeder Träne die du weintest,- weinen wolltest -, werden deine Knochen, die zerbrachen, wieder ganz. Die Risse deines Herzens - du brauchst sie nicht mehr zu verstecken hinter stählernen Trägern, mächtigen Feigen- Bäumen - oder gar unter Reispapier. Du benötigst nicht so viel wie den Flügel einer Libelle. um diese schwergeprüfte Stelle zu bedecken, dein geheimstes zu schützen, das du so sehr liebst und durch die Jahre scheinbar schonungsloser Drangsal unversehrt zu bewahren hoffst. Geh nun, lebe in Frieden, mein Freund, denn gewiss gibt es die Liebe um dich einzuhüllen, und das Leben, auf das du es genießt: Dein Anteil dran ist unermesslich. Die Liebe wird das "Mehr" sein, das du ersehntest. Wenn es so weit ist, wirst du verstehen. Du wirst dich selbst so lieben, wie kein Liebender je das Herz hatte, dich zu lieben. Und die Wärme, die du dir wünschtest, wird dein Kopfkissen füllen, auf dem Fenstersims tanzen und sich verbergen vorne in deinen Strümpfen, um deine Zehen zu erwarten.
Deborah Mears
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Segen für die Sinne
Gesegnet sei dein Körper. Mögest du erkennen, dass dein Körper ein schöner und treuer Freund deiner Seele ist. Mögest du Frieden erfahren und Freude und erkennen, dass deine Sinne heilige Schwellen sind. Mögest du erkennen, dass Heiligkeit achtsames Blicken ist, fühle hören und berühren. Mögen deine Sinne dich versammeln und heimführen. Mögen deine Sinne dich immerdar befähigen, das Universum zu feiern und das Geheimnis und die Möglichkeiten deines Hierseins. Möge der Eros der Erde dich segnen.
aus Anam Cara
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Autor unbekannt
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Mensch unter Menschen
Wir sind hier, weil es letztlich kein Entrinnen vor uns selbst gibt. Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht. Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem innersten teilhaben, gibt es für ihn keine Geborgenheit. Solange er sich fürchtet durchschaut zu werden, kann er weder sich selbst noch andere erkennen - er wird alleine sein. Wo können wir solch einen Spiegel finden, wenn nicht in unserem nächsten. Hier in der Gemeinschaft kann ein Mensch erst richtig klar über sich werden und sich nicht mehr als den Riesen seiner Träume oder den Zwerg seiner Ängste sehen, sondern als Mensch, der - Teil eines Ganzen - zu ihrem Wohl seinen Beitrag leistet. In solchem Boden, können wir Wurzeln schlagen und wachsen; nicht mehr allein - wie im Tod - sondern lebendig als Mensch unter Menschen.
Richard Beauvais
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Sag’ nicht
Sag’ nicht ich könnte nicht reden nur weil du mich nicht schreien hörst
Glaub’ nicht ich könnte nicht weinen nur weil du meine Tränen nicht siehst
Denk’ nicht mich gäbe es nicht nur weil ich nicht im Lexikon stehe
Press’ mich nicht in eine Schublade wenn der Schrank schon zu klein für mich ist
Lege deine Seele in mein Herz Ich lasse sie erst gehen wenn sie erkennt wo sie ist
Markus Euler
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Sicherheit
Sicherheit ist vor allem Aberglaube. Sie existiert weder in der Natur, noch erleben die Kinder der Menschen sie. Gefahr zu meiden ist langfristig nicht sicherer als ihr direkt gegenüber zu treten. Die Furchtsamen trifft es genauso oft wie die Wagemutigen. Das Leben ist entweder ein kühnes Abenteuer oder gar nichts.
Helen Keller
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Erfolg
"Erfolg heisst: Oft viel lachen; die Achtung intelligenter Menschen und die Zuneigung von Kindern gewinnen; die Anerkennung aufrichtiger Kritiker verdienen und den Verrat falscher Freunde ertragen; Schönheit bewundern, in anderen das Beste finden; die Welt ein wenig besser verlassen, ob durch ein gesundes Kind, ein Stückchen Garten oder einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft; wissen, dass wenigstens das Leben eines anderen Menschen leichter war, weil du gelebt hast. Das bedeutet, nicht umsonst gelebt zu haben."
Ralph Waldo Emerson (1803 - 1882)
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Lebensunterhalt
".... Ich bekümmere mich nicht um deinen weltlichen Erfolg, das tust nur du. Es ist wahr, dass, wenn ihr über einen langen Zeitraum hinweg bestimmte Seinszustände erreicht, sich der weltliche Erfolg, bei dem was ihr tut, nur äusserst schwer vermeiden lässt. Doch sollt ihr euch nicht um "das Verdienen eures Lebensunterhaltes" sorgen. Wahre Meister haben die Wahl getroffen, ein Leben zu schaffen, nicht einen Lebensunterhalt.
Gewissen Seinszuständen entspringt ein so reiches, ein so erfülltes, ein so grossartiges und so lohnendes Leben, dass ihr euch um weltlichen Erfolg gar nicht mehr zu sorgen braucht. Die Ironie des Lebens besteht darin, dass euch weltliche Güter und weltlicher Erfolg ungehindert zufliessen, sobald ihr euch nichtmehr darum sorgt. ..."
aus "Gespräche mit Gott"
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Rosen, Leben und Tod
Die Rosen unter meinem Fenster verweisen nicht auf frühere Rosen; sie sind, was sie sind; sie existieren in Gott, heute. Zeit gibt es für sie nicht. Da ist nur die Rose, sie ist vollkommen, in jedem Augenblick ihres Daseins ... Der Mensch aber verschiebt oder erinnert; er lebt nicht in der Gegenwart, sondern beklagt mit rückwärts gewandtem Blick die Vergangenheit oder steht der Reichtümer die ihn umgeben, nicht achtend, auf Zehenspitzen, um die Zukunft vorauszusehen. Er kann nicht glücklich und stark sein, bis er mit der Natur der Gegenwart lebt, ausserhalb der Zeit. In der Gegenwart ausserhalb der Zeit zu leben heisst keine Zukunft haben, und keine Zukunft zu haben, heisst den Tod annehmen - das aber kann der Mensch nicht. Er kann weder den Tod annehmen, noch im Jetzt leben, und wenn er nicht im Jetzt lebt, lebt er gar nicht. Gerade diese Unfähigkeit zu sterben wirft den Menschen aus der Tatsächlichkeit des Lebens, das für alle normalen Tiere zugleich ein Sterben ist; und so widersinnig es klingt, aus dieser Unfähigkeit zu sterben, folgt unweigerlich die Unterdrückung des Lebens. Der Todesinstinkt verkehrt sich in eine spezifisch menschliche und entschieden morbide Form. Auf der Flucht vor dem Tod fällt der Mensch aus dem Jetzt in die Zeit, der Versuch, dem Tod des zeitlosen Augenblicks zu entkommen, mündet in die blinde Jagd nach der Zukunft. Da der sekundäre Dualismus die Einheit von Leben und Tod zerstört, zerstört er auch die Einheit des ewigen Augenblicks, denn Leben, Tod und Ewigkeit sind eins in diesem zeitlosen Jetzt. Die Scheidung von Leben und Tod ist also letztlich dasselbe wie die Scheidung von Vergangenheit und Zukunft - und das ist die Zeit. Das bedeutet, dass das Leben in der Zeit ein Leben in Unterdrückung ist.
Entsprechend ist das nicht unterdrückte Leben nicht in der Zeit ... sondern wäre zeitlos oder in Ewigkeit.
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Entscheidung
"... Es ist eine Art nach den Dingen zu greifen. Als ich zum Beispiel über das Teufelskraut lernte, war ich übereifrig. Ich griff nach den Dingen so wie Kinder nach Süssigkeiten greifen. Das Teufelskraut ist nur einer von Millionen Wegen. Jedes Ding ist nur eins von Millionen Wegen. Darum musst du immer daran denken, dass ein Weg nur ein Weg ist. Wenn du fühlst, dass du ihn nicht gehen willst, musst du ihm unter gar keinen Umständen folgen. Um so viel Klarheit zu haben, musst du ein diszipliniertes Leben führen. Nur dann wirst du wissen, dass ein Weg nur ein Weg ist, und dann ist es für dich oder für andere keine Schande, ihm nicht zu folgen, wenn es dein Herz dir sagt. Aber eine Entscheidung, auf dem Weg zu bleiben oder ihn zu verlassen, muss frei von Furcht oder Ehrgeiz. Ich warne dich. Sieh dir den Weg genau und aufmerksam an. Versuche ihn, so oft es dir notwendig erscheint.
Dann stell dir, und nur dir selbst eine Frage. Diese Frage ist eine, die sich nur alte Männer stellen. Mein Beschützer nannte sie mir einmal, als ich jung und mein Blut zu unruhig war um sie zu verstehen. Heute verstehe ich sie. Ich will dir sagen wie sie lautet: Ist dieser Weg ein Weg mit Herz? Alle Wege sind gleich: sie führen nirgendwo hin. Es gibt Wege, die durch den Busch führen oder in den Busch. Ich kann sagen, dass ich in meinem eigenen Leben langen, langen Wegen gefolgt bin, aber ich bin nirgendwo. Heute bedeutet die Frage meines Wohltäters etwas. Ist es ein Weg mir Herz? Wenn er es ist, ist der Weg gut; wenn er es nicht ist, ist er nutzlos. Beide Wege führen nirgendwo hin, aber einer ist der des Herzens, und der andere ist es nicht. Auf einem ist die Reise voller Freude, und solange du ihm folgst, bist du eins mit ihm. Der andere wird dich dein Leben verfluchen lassen. der eine macht dich stark, der andere schwächt dich."
Castaneda, Die Lehren des Don Juan
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Angst
Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir der Sache nicht gewachsen sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich mächtig sind. Es ist unser Licht, dass wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit. Wir fragen uns: "Wer bin ich eigentlich, das ich leuchtend, hinreissend, begnadet und phantastisch sein darf?" Wer bist Du denn, dass Du das nicht sein darfst? Du bist ein Kind Gottes. Wenn du dich klein machst, dient das nicht der Welt. Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du dich klein machst, damit andere um Dich herum sich nicht verunsichert fühlen. Wir sind alle dazu bestimmt zu leuchten, wie es Kinder tun. Du wurdest geboren um den Glanz Gottes zu verwirklichen der in Dir ist. Er ist nicht nur in einigen von uns - er ist in jedem Menschen. Und wenn wir unser Licht erstrahlen lassen, geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun. Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreien, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.
Nelson Mandela Antrittsrede 1994
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Unterstützung
Die Geschichte von den Gänsen Im nächsten Herbst, wenn du die Gänse südwärts fliegen siehst, wo sie überwintern ... in einer V-Formation fliegend ... dann erinnere Dich, was die Wissenschaft als Grund entdeckt hat für diese Art des Fliegens: Mit jedem Flügelschlag erschafft der eine Vogel einen Aufwind für den Vogel, der ihm unmittelbar folgt. Durch den Flug in V-Formation, fügt der ganze Schwarm 71% an Flugreichweite hinzu gegenüber dem, was ein einziger Vogel fliegen könnte.
Menschen, die eine gemeinsame Ausrichtung haben und den Sinn für Gemeinschaft teilen, können weitaus schneller und leichter erreichen, wohin sie wollen, weil sie alle auf der Schubkraft des anderen reisen.
Wenn eine Gans herausfällt aus der Formation, fühlt sie plötzlich den Zug und Wiederstand, es doch alleine Vordervogels zu versuchen ... und schnell kehrt sie zurück in die Formation, um den Vorteil zu nutzen, den die auftreibenden Kräfte des Vordervogels bieten.
Wenn wir nur soviel Verständnis wie eine Gans hätten, dann würden wir in einer Formation mit jenen stehen, die in dieselbe Richtung wie wir gerichtet sind.
Wenn die führende Gans ermüdet, dann rotiert sie zurück in die Seitenlinien und eine andere Gans führt an.
Entscheidend bei dem erfüllen herausfordernder Aufgaben ist es zu wechseln. Bei Menschen genau so wie bei Gänsen, die nach Süden fliegen.
Gänse von hinten quaken, um die Gänse vorne zu ermutigen, ihre Geschwindigkeit aufrechtzuerhalten.
Was sagen wir, wenn wir von hinten angefeuert werden?
Schliesslich, ... und dies ist wichtig ... wenn eine Gans krank wird, oder durch Gewehrschüsse verletzt wurde, und aus der Formation herausfällt, fallen zwei andere Gänse mit dieser Gans heraus und folgen ihr hinunter, um ihr zu helfen und um sie zu schützen. Sie bleiben mit der gefallenen Gans, bis sie wieder fliegen kann oder bis sie stirbt; und dann starten sie wieder auf eigene Faust oder mit einer anderen Formation, um wieder an ihre Gruppe anzuschliessen.
Wenn wir dieses Verständnis wie die Gänse hätten, würden wir genauso beieinander stehen.
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Weiter erzählen
Zu Sokrates kam einmal ein Mann und sagte: "Du höre, ich muss die etwas Wichtiges über deinen Freund erzählen!"
"Warte ein bisschen", unterbrach ihn der Weise, "hast du schon das, was Du mir erzählen willst, durch die drei Siebe hindurchgehen lassen?"
"Welche drei Siebe?"
So höre gut zu: "Das erste ist das Sieb der Wahrheit... Bist du überzeugt, ob alles, was du mir sagen willst, auch wahr ist?"
"Das nicht... ich habe es nur von anderen gehört."
Der Mann errötete und antwortete: "Ich muss gestehen... nein."
"Und hast du an das dritte Sieb gedacht und dich gefragt, ob es nützlich sei, mir das von meinem Freund zu erzählen?"
"Nützlich... eigentlich nicht."
"Siehst du", versetzte der Weise, "wenn das, was du mir erzählen willst, weder wahr, noch gut, noch nützlich ist, dann behalte es lieber für dich!"
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Der gesegnete Weg der Schönheit
Allumfassender Geist, möge ich in Schönheit wandeln. Möge Schönheit über mir sein. Sodass ich Teil des grösseren Traumes von Schönheit sein kann. Allumfassender Geist, möge ich in Schönheit wandeln. Möge Schönheit vor mir sein. Sodass ich die Schönheit in allen Wesen, Dingen und Geschehen erkenne. Allumfassender Geist, möge ich in Schönheit wandeln. Möge Schönheit zu meiner Linken sein. Sodass ich durch meine Weiblichkeit Schönheit empfangen möge. Allumfassender Geist, möge ich in Schönheit wandeln. Möge Schönheit zu meiner Rechten sein. Sodass ich durch meine Männlichkeit Schönheit geben möge. Allumfassender Geist, möge ich in Schönheit wandeln. Möge Schönheit hinter mir sein.
Sodass die einzigen Spuren die ich hinterlasse, Spuren der Schönheit sind. Allumfassender Geist, möge ich in Schönheit wandeln. Möge ich Mich, mein Leben und Andere mit Schönheit berühren. Möge ich den gesegneten Weg der Schönheit wandeln. Allumfassender Geist, möge ich in Schönheit wandeln.
Navajo Gebet
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Seele und Fleisch
Ehre und achte deinen Körper, der dich in diesem Universum repräsentiert. Seine Grossartigkeit ist kein Zufall. Er ist der Rahmen, durch den deine Schöpfungen in Erscheinung treten müssen; durch ihn sprechen der Geist und der Geist im Geist. Das Fleisch und der Geist sind zwei Phasen deines Seins in Raum und Zeit. Wer das eine oder das andere ignoriert, zerfällt. So steht es geschrieben.
Die Ehe von Seele und Fleisch ist ein uralter Vertrag, der in Ehren gehalten werden muss.
Keine Seele im Fleisch soll ihr irdisches Ebenbild missachten oder lieblos sein zu ihrem Gefährten in der Zeit.
Der Verstand kann nicht tanzen über dem Fleisch oder auf ihm. Er kann das Fleisch nicht leugnen, oder es wird zum Dämon, der die Herrschaft fordert. Dann schreit die Stimme des Fleisches vor Verlangen durch alle seine Teile, der uralte Vertrag wird gebrochen, und beide, Seele und Fleisch, werden betteln gehen, ein jedes ohne den Gefährten, allein.
Wer den Körper mit Liebe nährt, ihn weder aushungert noch vollstopft, nährt die Seele. Wer den Körper leugnet, leugnet die Seele. Wer ihn verrät, verrät die Seele. Der Körper ist der Körper der Seele, die Physis des Wesens. Wie Mann und Frau heiraten, so ist auch jedes Selbst mit seinem Körper verheiratet.
Die, die den Körper nicht lieben oder ihm nicht vertrauen, lieben und vertrauen nicht der Seele. Die vielen Stimmen der Götter sprechen durch die Teile des Körpers. Selbst die goldenen Moleküle sind nicht stumm. Wer den Körper knebelt oder gängelt, knebelt und gängelt die Seele, Der eigene Körper ist die Wohnstatt der ganz persönlichen Gestalt Gottes. Ehre sie. Kein Mensch soll sich über den Körper erheben. Nennt er ihn schmutzig, wird ihm der Glanz des Selbst verborgen bleiben. Keiner soll den Körper wie ein Pferd in Gefangenschaft hetzen und plagen, oder er wird zertreten werden. Der Körper ist die Seele im irdischen Gewand, ist das Gesicht der Seele, den Jahreszeiten zugewandt, das Bild der Seele, wie es sich in irdischen Wassern spiegelt, ist die nach aussen gewandte Seele. Körper und Seele sind verwoben im Land der Jahreszeiten. So lautet der uralte Vertrag, nach dem die Erde gebildet wurde.
Das Wissen der Seele ist dem Körper eingeschrieben. Körper und Seele sind das Äussere und das Innere des Selbst. Der Geist dem die Seele entspringt, formt beide - Seele und Körper. In irdischer Zeit lernen Seele und Körper gemeinsam. Die Gene sind die Alphabete, durch die die Seele den Körper ausspricht - den Körper, der der Seele Äusserung im Fleisch ist. Lasst also die Seele sich frei im Fleisch ausdrücken.
Auch der Körper ist ewig. Die Seele hebt ihn aus der Raum-Zeit heraus. Der Körper ist der Ausdruck der Seele, und ihr Ausdruck ist unendlich. Der Geist hat viele Seiten, und jede hat einen Körper. Der Körper existiert innerhalb und ausserhalb der Zeit, so wie auch die Seele. Lasst die Seele frei durch den Körper fliessen und atmet Leben in alle seine Teile. Die erste Geburt war ein grosszügiges Geschenk. Nun musst du darin einwilligen und dem Leben in dir deinen Seegen geben. Vertraue der Spontanität und der Gesundheit deines Körpers, die Spontanität und und Gesundheit der Seele sind. Denn jeden Morgen entstehst du neu, lebendig und frisch aus dem Chaos...
aus: Überseele Sieben
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Denkschrift eines Kindes
Verwöhne mich nicht. Ich weiss ganz gut, dass ich nicht alles haben sollte, worum ich dich bitte. Ich prüfe dich nur.
Habe keine Angst, fest mit mir zu sein. Es ist mir lieber, ich weiss dadurch, woran ich bin.
Wende keine Gewalt bei mir an. Sonst lerne ich, dass es nur auf Gewalt ankommt. Ich lasse mich ohne Gewalt viel bereitwilliger führen.
Sei nicht inkonsequent. Dies verwirrt mich, so dass ich um so mehr versuche, wo ich kann, meinen Willen durchzusetzen.
Mache keine Versprechungen, denn vielleicht kannst du sie nicht einhalten. Dies würde mein Vertrauen in dich entmutigen.
Falle nicht auf meine Herausforderungen herein, wenn ich Dinge sage und tue, nur um dich aufzuregen. Denn sonst werde ich versuchen, noch mehr solche "Siege" zu erringen.
Rege dich nicht allzusehr auf, wenn ich sage, "Ich hasse dich". Ich meine es nicht so, aber ich möchte, dass es dir leid tut, was du mir angetan hast.
Lasse mich nicht kleiner fühlen, als ich bin. Dafür benehme ich mich dann wie ein "grosses Tier".
Tue nichts für mich, was ich selber tun kann. Denn sonst bekomme ich das Gefühl, ein Baby zu sein, und ich könnte dich auch weiterhin in meine Dienste stellen.
Sei vorsichtig, dass mein schlechtes Betragen mir nicht eine Menge Aufmerksamkeit einbringt. Dies würde mich nur ermutigen, meine schlechten Angewohnheiten beizubehalten.
Rüge mich nicht in Gegenwart anderer. Es macht auf mich einen viel grösseren Eindruck, wenn du ruhig unter vier Augen mit mir sprichst.
Versuche nicht, mein Benehmen noch während der Aufregung mit mir zu besprechen. Aus irgendwelchen Gründen ist mein Gehör zu dieser Zeit nicht sehr gut, und meine Mitarbeit ist sogar noch schlechter. Es ist in Ordnung das Erforderliche zu unternehmen, aber lass uns erst später darüber sprechen.
Nörgle nicht. Wenn du es tust, muss ich mich davor schützen, indem ich taub erscheine.
Verlange keine Erklärungen für mein schlechtes Benehmen. Ich weiss wirklich nicht, warum ich es tue.
Stelle meine Ehrlichkeit nicht allzusehr auf die Probe. Ich bekomme leicht Angst, so dass ich dann Lügen erzähle.
Vergiss nicht, dass ich gern Dinge ausprobiere. Ich lerne davon; bitte gewöhne mich daran. Schütze mich nicht vor unangenehmen Folgen. Es ist nötig, dass ich aus Erfahrung lerne.
Beachte meine kleinen Wehwehchen möglichst wenig. Wenn ich zuviel Aufmerksamkeit für sie bekomme, kann ich lernen, Vorteile in der Krankheit zu sehen.
Weise mich nicht ab, wenn ich ehrliche Fragen an dich richte. Sonst werde ich dich nicht mehr fragen, sondern anderswo Belehrung suchen.
Gib nur auf dumme oder bedeutungslose Fragen keine Antwort. Ich möchte nur, dass du dich mit mir beschäftigst.
Glaube nicht, dass es unter deiner Würde ist, dich bei mir zu entschuldigen. Eine ehrliche Entschuldigung gibt mir ein überraschend warmes Gefühl für dich.
Lege es mir nicht nahe zu glauben, dass du vollkommen oder unfehlbar bist. Diesem Standard entsprechend zu leben, wäre zu viel für mich.
Mach dir keine Sorgen, wenn du nicht allzuviel Zeit für mich hast. Es kommt darauf an, wie wir die Zeit, die du hast, miteinander verbringen.
Meine Ängstlichkeit darf dich nicht ängstlich machen, denn sonst werde ich noch ängstlicher. Zeige mir Mut.
Vergiss nicht, dass ich ohne viel Verständnis und Ermutigung nicht gedeihen kann. Aber ich glaube, dass ich dir das nicht zu sagen brauche.
Behandle mich genau so, wie du deine Freunde behandelst, dann werde ich dein Freund sein.
Denke daran, dass ich vom Beispiel mehr lerne als von der Kritik.
Autor unbekannt
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Neue Räume
Bezieht neue Räume Zerbrecht die alten Formen und alles was euch hindert und euer Wachstum aufhalten will. Unenedliches Leben kann nicht von begrenztem Verstand erfasst werden. Unendliche Liebe kann nicht in menschliches Gefühl gepresst werden. Öffnet eure Herzen weit und liebet alle Menschheit, liebet alle Schöpfung. Strebt nach jenen höheren Bereichen, wo alles eins ist, wo wir wissen, was es heisst, dass es keine Trennung gibt. Lasst fahren das Geringere, damit das Grössere frei sich offenbare. Beobachtet bewusst seine Entfaltung, sein Wachstum in eurem Inneren. Verbergt nicht euer Licht, eure Liebe, eure Freude. Lasst sie hinausstrahlen und gebt euren Teil dazu, dass diese Welt eine hellere wird und der Himmel auf die Erde kommt. Glück ist nicht etwas, das man aus dem Leben herausziehen kann, sondern es fällt dem zu, der sein bestes in das Leben hineingibt.
Einleen Caddy
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Die Einladung
Es ist nicht wichtig für mich, wie Du Dein Geld verdienst. Ich möchte wissen, ob Du es wagst, der Sehnsucht Deines Herzens zu folgen
Es ist nicht wichtig für mich, wie alt Du bist. Ich möchte wissen, ob Du Dich traust, wie ein Narr auszusehen, weil Du Diene Liebe zeigst, Deine Träume lebst und wirklich lebendig bist. Ich möchte wissen, ob Du Dein eigenes Leid umarmen kannst, ob Du durch die Lektionen des Lebens offener geworden bist, oder ob Du Dich verschlossen hast aus Angst vor neuem Leid.
Ich möchte wissen, ob Du mit Schmerz umgehen kannst, meinem oder Deinem Schmerz, ohne ihn verstecken, verändern oder überspielen zu müssen. Ich möchte wissen, ob Du voller Freude sein kannst, meiner oder Deiner Freude, ob Du voller Wildheit tanzen kannst, ob Du die Ekstase von Deinen Fusssohlen bis zu Deinen Haarspitzen fliessen lassen kannst.
Es ist nicht wichtig für mich, ob die Geschichte, die Du mir erzählst wahr ist. Ich möchte wissen, ob Du jemand enttäuschen kannst, wenn es wichtig ist, Dir selbst treu zu bleiben. Ob Du mit Verrat umgehen kannst, ohne Deine eigene Seele zu verraten.
Ich möchte wissen, ob ich Dir vertrauen kann, ob Du mein Vertrauen wert bist. Ich möchte wissen, ob Du dann noch die Schönheit in allem sehen kannst, wenn es nicht jeden Tag schön ist. und ob Du aus der Quelle des grossen Geistes trinken kannst. Ich möchte wissen, ob Du mit Fehlern umgehen kannst, Deinen und meinen Fehlern und zugleich am Ufer eines Sees stehen kannst und dem Silber des vollen Mondes ein lautes "Ja" entgegen brüllen kannst.
Es ist nicht wichtig für mich, wo Du lebst und wieviel Geld Du besitzt. Ich möchte wissen, ob Du nach einer Nacht voller Streit, Kummer und Verzweiflung, zermürbt und erschöpft bist bis auf die Knochen, aufstehen kannst und für die Kinder das tun, was getan werden muss.
Es ist nicht wichtig für mich, wer Du bist oder wie Du hierher gekommen bist. Ich möchte wissen, ob Du mit mir im Zentrum des Feuers stehen kannst, ohne zurückzuschrecken.
Es ist nicht wichtig für mich, wo, was oder mit wem Du studiert hast. Ich möchte wissen, was von Dir übrig bleibt, wenn alles Äussere von Dir abfällt. Ich möchte wissen, ob Du mit Dir selbst alleine sein kannst.
Oriah Mountain Dreamer, Indian Elder
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INKARNATIONSVERTRAG Es ist hilfreich, über jeden Satz einzeln nachzudenken
§1 Sie erhalten einen Körper. Dieser Körper ist neu und einmalig. Niemand sonst bekommt den gleichen.
§2 Sie erhalten ein Gehirn. Es kann nützlich sein, es zu benutzen.
§3 Sie erhalten ein Herz. Die besten Resultate erzielen Sie, wenn Hirn und Herz ausgewogen benutzt werden.
§4 Sie erhalten Lektionen. Niemand bekommt exakt die selben Lektionen wie Sie oder kann Sie Ihnen abnehmen.
§5 Sie können tun, was Sie wollen. Alles, was Sie anderen antun, kommt zu Ihnen zurück.
§6 Eine Lektion wird so lange wiederholt, bis sie begriffen wurde. (Auch inkarnationsübergreifend)
§7 Dieser Vertrag ist für alle gleich. Es gibt keine Privilegien, auch wenn einige das behaupten (Handschriftliche Änderungen haben keine Gültigkeit.)
§8 Sie bekommen Spiegel, um zu lernen. Viele Spiegel sehen aus wie andere Körper. Sie sind dazu da, Ihnen etwas zu zeigen, das in Ihnen ist.
§9 Wenn Ihr Körper zerstört wird oder aufhört, zu funktionieren, bekommen Sie einen neuen. (Es kann zu Wartezeiten kommen.)
§10 Der Inkarnationsvertrag läuft erst aus, wenn alle Lektionen zu einem befriedigenden Ergebnis geführt haben.
§11 Was befriedigend ist, bestimmen Sie!
Nützliche Hinweise und Tips:
- Ziel ist es nicht, beim Verlassen eines Körpers möglichst viel Geld zu haben. - Es gibt keinen Bonus für Berühmtheit oder Beliebtheit. - Sie müssen sich nicht an den Fehlern anderer orientieren. - Regeln sind dazu da, überprüft zu werden. - Behauptungen anderer über das Ziel können Ablenkungen sein. - Sie können nichts falsch machen. Es kann höchstens länger dauern. Zeit ist eine Illusion! - Sie haben Zugriff auf alle Antworten über eine spezielle Verbindung in Ihrem Herzen. - Alles innerhalb des Schulungsraums reagiert auf Herzensausstrahlung. - Versuche, den Schulungsraum zu beschädigen, führen zu Einschränkungen. - Niemand kann Ihnen die Verantwortung abnehmen. - Gewalt führt niemals zu einer Lösung. - Es kann nützlich sein, darauf zu achten, welche Situationen sich wiederholen. - Drogen (legale und illegale) können die Wahrnehmung der Lektionen verfälschen. - Nur, weil alle sich auf eine Weise verhalten, muss das nicht bedeuten, dass es richtig ist. - Es gibt selten nur eine richtige Lösung. - Sie können einen Antrag auf Vergebung stellen. - Es gibt keine Extraklauseln für niemanden. - Sie werden geliebt. (Auch wenn Sie in der Bronx oder Somalia sind.) Alles andere ist Täuschung. - Lektionen sind besondere Gelegenheiten, sich zu entwickeln und keine böse Absicht. - Es kann riskant sein, seinen Körper anderen anzuvertrauen. - Andere in der Entwicklung zu behindern, bringt keinen Vorteil. - Sie bekommen (vorzugsweise während der Nachtstunden) Gelegenheit, den Körper zu verlassen. - Erinnerungen an Erfahrungen ausserhalb des Körpers werden nicht im Körper bzw. Gehirn gespeichert. - Herumspielen an Ihrem Körper ist Ihr gutes Recht. An den Körpern anderer erfordert deren Einwilligung. - Abgucken ist sinnlos! - Wer Ihnen eine Lebensversicherung anbietet, ist ein Betrüger. - Das mutwillige Beenden einer Inkarnation führt zu viel unnützem Papierkram. - Wissenschaftliche Gutachten und heilige Schriften dienen der Verwirrung. - Es geht nicht darum, Erster zu sein. - Es geht nicht darum, cool auszusehen. - Niemand macht in Ihrer Situation eine bessere Figur als Sie. - Sie sind nicht der Einzige, der am Sinn des Inkarnationsvertrages zweifelt. - Da Sie diesem Vertrag zugestimmt haben, ist es unnütz, sich darüber zu beschweren, dass Sie hier sind.
(In die physische Welt transformiert von Jo Conrad, 15.3.2002) (neu gestaltet von Markus Euler 17.2.2004)
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Leben und Liebe
Pflicht ohne Liebe macht verdriesslich
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch
Klugheit ohne Liebe macht grausam
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich
Ehre ohne Liebe macht hochmütig
Besitz ohne Liebe macht geizig
Glaube ohne Liebe macht fanatisch
Ein Leben ohne Liebe ist sinnlos
Doch ein Leben in Liebe ist Glück und Freude
Autor unbekannt
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Sternauge
Sternauge komm du unendlich Tiefe
Sternauge komm vergiss alle rücksicht.
Sternauge sei was du immer schon warst machtvolle göttin diamantene klarheit sengendes feuer das halbheit verbrennt
Sternauge du ich will dich ganz ehrlich brennend und leuchtend und schneidend und kalt
Dorothee Bornath
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Verantwortung
Bis man wirklich Verantwortung übernimmt, gibt es Zweifel, die Möglichkeit sich zurückzuziehen, und immer Ineffizienz.
Was alle Handlungen von Initiative oder Schöpfung angeht, so gibt es eine elementare Wahrheit, deren Nichtbeachtung zahllose Ideen und hervorragende Pläne umbringt:
Dass in dem Moment, in dem man sich sich definitiv verpflichtet, sich die Vorsehung ebenfalls bewegt. Alle möglichen Dinge, die sonst nie passiert wären, passieren, um einem zu helfen. Ein ganzer Strom von Ereignissen, folgt aufgrund der Entscheidung und bringt zu eigenen Gunsten alle Arten von Vorfällen und Bewegungen und materieller Unterstützung, von denen kein Mensch geglaubt hätte, dass sie auf diesem Wege kommen würden.
Was immer du meinst und glaubst tun zu können, beginne es! Handeln enthält Magie, Anmut und Kraft.
Goethe
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Lehrerin und Schülerin
Das Verhältnis von Schülerin und Lehrerin ist eines der schwierigsten Beziehungssysteme, die ich in unserer Kultur kenne. Es birgt eine Unzahl von missverständlicher und degenerierter Vorstellungen, kaum weniger als das Verhältnis zwischen Liebenden. Wenn Frauen zu mir oder zu einer anderen Frau kommen, um hier Schülerin sein zu wollen, beginnt das Dilemma bereits. Sie verbindet mit Schülerin von vorne herein die Unwissende und die Ohnmächtige und begegnet der Lehrerin als der Wissenden und Mächtigen. Das Verhältnis von Macht untereinander ist vielleicht in Deutschland mehr als anderswo, ein so pervertiertes, dass es uns nicht wundern muss, wenn wir alle keine klaren Vorstellungen und vor allem keine stärkenden Vorstellungen von Macht mehr besitzen.
Eine Schülerin die so sehr damit beschäftigt ist, ihre Lehrerin als mächtig und sich als ohnmächtig zu betrachten, ist nicht in der Lage dass zu lernen, was sie lernen will. So kann sie ihre eine Potenz und die daraus resultierende Mächtigkeit des Handelns nicht erfahren. Sie ist gefangen in den täglichen Arbeiten ihres Gefühls und ihrer Gedanken, des sich-ohnmächtig-fühlens sie muss beobachten, ob die Lehrerin nicht doch auch fehlbar (d. h. meist, genau so ohnmächtig) ist. Ihre kreative Potenz die sie eigentlich zum Lernen bräuchte, steckt in diesen irrealen Auf- und Abbauten von sich und anderen. Ich nenne dies das Stadium des Vorfeldes, und das Stadium des Zögerns, da alle Kraft für das Auf- und Abbauen eine Podestes für die Lehrerin und die inneren Dialoge über die eigene Fähigkeit oder Unfähigkeit aufgebraucht wird.
Bei dem Verhältnis von Lehrerin und Schülerin geht es nicht darum, die Lehrerin toll zu finden, als eine zu betrachten die es kann, um dann enttäuscht festzustellen, dass sie Kratzer in einem Image hat, das die Schülerin ihr meist selbst verliehen hat. Es geht auch nicht um die Leistungen als Schülerin, die sie erbringt oder nicht erbringt. Es geht einfach darum, zu lernen.
... Als Schülerin gibt eine der Frau, die sie zur Lehrerin wählt, als Vorgabe weder die Vorstellung, dass sie alles weiss, noch dass sie alles kann, noch dass sie mächtiger ist als sie selbst. Der Bonus, den sie selbst braucht, um kreativ lernen zu können, heisst Vertrauen. Dieses Vertrauen geht in zwei Richtungen. Einmal ist es ihr Vertrauen, in sich zu spüren, wo sie wirklich hin will. Zum anderen ist es das Vertrauen in das Wissen und die Fähigkeit der Lehrerin, sie ein Stück ihres Weges zu begleiten und zu führen.
Keine ausser der Schülerin selbst ist es, die beschliesst, sich handlungsfähig zu machen nach den eigenen, elementaren Grundsätzen und dafür jede ihr notwendig erscheinende Hilfestellung anzunehmen, die sie in die Lage versetzt. Das gleiche gilt für die Frau, die die Position der Lehrerin inne hat. Positionen wechseln und sind nicht lebenslänglich statisch, dies ist auch einer der Trugschlüsse in diesem Verhältnis, deren erster Satz heisst: Gefolgschaft macht nicht satt.
Auch für die Lehrerin geht es nicht um eine Position, eine Rangfolge, sondern um die Vermittlung von dem was sie weiss. Es kann also nicht ihr Interesse sein -recht- zu haben oder besser zu wissen, sondern zu lehren, nur dies und nichts daneben. Sobald eine von beiden damit beschäftigt ist, darauf zu achten, ob die andere sie so mag, gut findet, sie akzeptiert oder nicht, ist sie im Vorfeld angekommen. Das heisst, in ihrer eigenen geschlossenen Welt, in der sie nichtmehr wirkungsvoll kommunizieren kann. Sie steht dann nicht mehr wirklich in Bezug zu anderen, sondern ist in ihren eigenen Verwirrungen und unwesentlichen Ebenen angekommen. Wenn ich unwesentlich sage, dann meine ich den Sinn des Wortes Unwesen.
Als Schülerin erteile ich der Lehrerin Autorität - ich suche sie mir aus. Keine ist berechtigt, meine Lehrerin zu sein, mich belehren zu wollen, ohne dass ich sie darum gebeten habe. Ich bin nicht der Lehrerin verpflichtet, sondern lediglich meinem eigenen Drang, mich zu entwickeln. Als Lehrerin nehme ich die erteilte Autorität an; es ist keine Frage der persönlichen Befriedigung, sondern eine Herausforderung an meine Klarheit.
Ich bin nicht der Schülerin verpflichtet, sondern dem was sie lernen will. Nichts an den Begriffen Schülerin und Lehrerin ist absolut, keine Frau ist in allen Bereichen ausschliesslich Schülerin, und keine ist immer nur Lehrerin.
Ute Manan Schiran aus: Menschenfrauen fliegen wieder leicht verändert von Dorothee Bornath
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Ich suche nicht - ich finde!
Suchen, das ist ausgehen von alten Beständen und ein Findenwollen von bereits bekanntem im Neuen. Finden, das ist das völlig Neue! Das Neue auch in der Bewegung. Alle Wege sind offen; und was gefunden wird ist unbekannt. Das ist ein Wagnis. Ein heiliges Abenteuer. Die Ungewissheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen, die sich im Ungeborenen geborgen wissen, die in die Ungewissheit, in die Führerlosigkeit geführt werden, die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen, die sich vom Ziele ziehen lassen und nicht (menschlich beschränkt und eingeengt) das Ziel bestimmen. Dieses Offen-sein für jede neue Erkenntnis im Aussen und Innen: Das ist das Wesenhafte des Menschen unserer zeit, der in aller Angst des Loslassens doch die Gnade des Gehaltenseins im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt.
Picasso
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