Meine Aktivitäten

Hier nun ein paar Informationen zu Projekten in denen ich aktiv bin und war:

Bahnhof am Park Wiesenburg/Mark e.G.

Zusammen mit engagierten Menschen aus der Region habe ich 2010 die eingetragene Genossenschaft “Bahnhof am Park Wiesenburg/Mark” gegründet. Ziel der Genossenschaft ist, den Bahnhof mit der Unterstützung möglichst vieler Menschen wieder zu einem Schnittpunkt regionaler Identität zu machen. Besuchern und Anwohnern sollen wieder Service und ein freundliches Willkommen geboten werden. Das Gebäude wurde 2010 gekauft. Mittlerweile hat die Genossenschaft 23 Mitglieder und noch viel mehr Menschen beteiligen sich aktiv an der Wiederbelebung des Bahnhofs.

Vom 26. bis 30 September 2011 berichteten rbb Fernsehen und Radio Antenne Brandenburg im Rahmen der „Aktion 96 Stunden – Zeit zu Helfen“ über einen großen Arbeitseinsatz am und im Bahnhof Wiesenburg. Mit über 80 freiwilligen Helfern und großartiger Unterstützung vieler Betriebe, wurde im Erdgeschoss und im alten Güterschuppen mit der Sanierung begonnen. Im Laufe des Winters wurden die Arbeiten mit Unterstützung durch Helfer aus Wiesenburg und der Region sowie regionaler Handwerksbetriebe fertig gestellt.

Reisende können sich wieder im beheizten Warteraum aufhalten. Der Güterschuppen hat ein neues Dach. Toiletten, Hallen und Wartesaal 2. Klasse sind renoviert und neu gestaltet. Im Gastraum gibt es einen neuen wunderschönen Fußboden. Leinwand und Audiosystem für Filmvorführungen sind installiert. Für das Café konnte mit Fördermitteln eine neue Küche eingebaut werden. Und es gibt wieder, einen wie wir finden stilvollen Tresenbereich aus Holz.

Im Bahnhof finden vielfältige Veranstaltungen statt. So zum Beispiel Filmabende, Spielnachmittage, Vortrags- und Gesprächsreihen, Tanzabende, Musikertreffen, Seminare, Kunstausstellungen, … Und die Räume können für Veranstaltungen gemietet werden.

Ab Mai ist das Bahnhofscafé mit der Hilfe Ehrenamtlicher Helfer/innen an Wochenenden und Feiertagen geöffnet.

Ich bin beeindruckt, was alles geschafft wurde und freue mich darüber, wie sich der Fläming mit seinem hohen Engagement der Bürgerschaft, seinen Aktivitäten und kreativen Potential präsentiert hat. Viele Informationen und die Fernsehbeiträge zur Aktion finden Sie hier.

Einen herzlichen Dank noch einmal an dieser Stelle allen Helfern und Unterstützern!!!

Fläming aktiv – gemeinsam gestalten

Eines meiner Babys.

An einem Wochenende im Jahr bietet die Veranstaltung die Gelegenheit zusammen zu kommen, Menschen und Initiativen kennen zu lernen, Kräfte zu bündeln und zu verstärken. Information, Inspiration und Entwicklung für unser Leben in der Region. Zum 10. Mal findet Fläming aktiv in diesem Jahr am 1. und 2. Juni in Brück statt.

Unternehmen, Projekte und Initiativen aus der Region präsentierten sich und lernten sich kennen. Menschen mit einer Idee, die sich engagieren möchten, fanden Mitstreiter. Das Herzstück von „Fläming aktiv – gemeinsam gestalten“ ist eine Open Space Konferenz, während der sich Arbeitsgruppen zu den Themen finden, die den Teilnehmenden wichtig sind. Mehr zur letzten Veranstaltung finden Sie auf der Seite der Lokalen Aktionsgruppe Fläming-Havel.

Vorbereitet und durchgeführt wird “Fläming aktiv – gemeinsam gestalten” von einer Gruppe ehrenamtlich engagierter Menschen aus der Region mit Unterstützung der Lokalen Aktionsgruppe Fläming-Havel.

Leben Sterben Feiern – Lebenswissen zum Tod

Weil es mir ein Herzensanliegen ist, Abschied, Sterben, Tod und Trauern als natürliche Anteile des Lebens anzunehmen und dies auch anderen zu ermöglichen, habe ich mich gefreut, eine Tagung unterstützen zu dürfen die vom 6.-9. Oktober in Belzig stattfand. Zu dem TagungsFestival “Leben Sterben Feiern” kamen viele persönlich wie beruflich interessierte Menschen teilweise auch im “Open Space-Format” zusammen um sich auf wohltuende Weise mit den Themen Abschied, Wandel, Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen.

Steintaler – die regionale Währung im Fläming

Ich unterstütze die Einführung und Verbreitung des Steintalers hier in der Region. Nach fast zweijähriger Vorbereitung gibt es den Steintaler seit dem 10. Oktober 2010 auch als Geldschein.

Regionale Währungen intensivieren regionales Denken und Handeln. Menschen, Unternehmen, Initiativen lernen sich kennen und die regionale Vernetzung wird stärker.  Für mich ist die Nutzung des Steintalers eine hochwirksame Möglichkeit zum Blühen der Region beizutragen. Entsprechend bin ich natürlich auch eine “Akzeptanzstelle”. Wer will kann mich für meine Arbeit zu 50% in Steintalern bezahlen. Mehr Informationen finden Sie auf der Steintaler Seite.

Ecotopia 2010

In einem regionalen Netzwerk aus Vereinen und Privatpersonen habe ich Ecotopia2010 vorbereitet und durchgeführt. Ein “buntes, internationales und selbstorganisiertes Miteinander für nachhaltiges Leben“, das bereits seit 20 Jahren immer in wechselnden europäischen Ländern stattfindet.. Vom 1. bis 21. August 2010 hat es in Wiesenburg am Bahnhof stattgefunden.

Alles, was mit dem Thema ‚Ökologie’ im weitesten Sinne verbunden ist wurde innerhalb von Workshops, Schulungen, Vorträgen, Filmvorführungen, Kunst- Theater- und Musikaktionen bearbeitet. Teilgenommen haben Menschen zwischen o und 82 Jahren aus 46 verschiedenen Nationen. Durchschnittlich waren pro Tag etwa 200 Menschen im Camp. Mehrere hundert Workshops haben stattgefunden, über 30 Filme wurden gezeigt … und obwohl der August sehr regenreich und kühl war, war die Stimmung meistens prächtig.

Hier ein schöner Radiobeitrag, der Atmosphäre und Inhalt vermittelt.

Wir alle haben viel gelernt und es ist der Wunsch entstanden Ecotopia 2011 auch in Wiesenburg zu veranstalten. Ich bin gespannt ob das so sein wird.

Dorfläden

Versorgung und Miteinander auf dem Lande liegt vielen Menschen am Herzen. Im Auftrag der Akademie 2. Lebenshälfte habe ich zwei Veranstaltungen “Den Laden ins Dorf holen” dazu konzipiert und moderiert. Wer sich für das Thema interessiert kann die Dokumentationen der Workshops gerne bei mir anfordern.

Arbeit mit und für Senioren

In den letzten Jahren war ich im Auftrag der Akademie 2. Lebenshälfte im Land Brandenburg immer wieder als Moderatorin und Dozentin für und mit Senioren aktiv.

In Falkensee habe ich im Rahmen des Projektes “Alt werden in einer jungen Stadt”  eine Zeitlang Netzwerktreffen und Arbeitsgruppen zur Entwicklung und Sicherung der Lebensqualität von Senioren moderiert.

Potsdam Mittelmark will sich zum Seniorenfreundlichen Landkreis entwickeln und hat ein Projekt mit dem Titel “Hier möcht´ ich alt werden” gestartet. In diesem Rahmen habe ich eine Zukunftswerkstatt konzipiert und moderiert und im Anschluss einige Arbeitsgruppen begleitet.

Bei der Ausbildung von SeniortrainerInnen im Landkreis Potsdam Mittelmark unterrichte ich immer mal wieder die Bereiche Kommunikation und Moderation.

Vielfalt tut gut

Die Gemeinde Wiesenburg/Mark, die Stadt Treuenbrietzen, die Stadt Belzig und die Ämter Brück und Niemegk haben sich zusammengeschlossen um im Rahmen des “Lokalen Aktionsplanes Hoher Fläming” für die nachhaltige Entwicklung lokaler Bündnisse gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus aktiv zu sein. Innerhalb dessen habe ich in den Jahren 2007 bis 2011 einige Regionaltreffen konzipiert und moderiert, eine Zeitlang habe ich auch als Koordinatorin in der Netzwerkstelle gearbeitet.

In Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft für politisch-kulturelle Bildung in Brandenburg (LAG) habe ich 2006 das Projekt “Wege zum Miteinander zwischen Aussiedlern und Einheimischen im Hohen Fläming” konzipiert und durchgeführt. Ziel des Projektes war die Initiierung von Kommunikation und Kontakten zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen im Hohen Fläming. In einem Wertschätzenden Erkundungsprozess entstanden Verständnis und Wertschätzung für bestehende Unterschiede und ein Bewußtsein für die Chancen, die in den Unterschieden enthalten sind. Gemeinsam wurden Projekte im Sinne aller Beteiligten entwickelt und realisiert.

In 2005 habe ich das Projekt “Ankommen, Weggehen, Dableiben – Migration im Hohen Fläming” konzipiert und durchgeführt. Hauptziel des Projektes war die Stärkung und der Ausbau zivilgesellschaftlicher, demokratischer Strukturen im Gemeinwesen, um Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Rassismus entgegenzuwirken. In drei Orten in der Region Hoher Fläming wurden zum Thema “Migration” Projektbausteine mit Akteuren vor Ort entwickelt, abgestimmt und bedarfsorientiert für Einheimische sowie für Migrant/innen angeboten. Es sollten konkrete Schritte zur Integration von Spätaussiedler/innen entwickelt und realisiert werden.
Das Projekt wurde im bundesweiten Wettbewerb “Aktiv für Demokratie und Toleranz” sogar als besonders vorbildlich ausgewählt und bekam einen Preis.

Vereine

In folgenden Vereinen bin ich aktiv: