Projekte

Hier exemplarisch einige Projekte in denen ich gerne aktiv war oder bin:

 

Die Wertschätzer
Zusammen mit erfahrenen Coaches und Trainern erzeuge, vertiefe  und verbreite ich Wertschätzung in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Wir sind Quelle von Wertschätzung für Menschen und Unternehmen.

Wir sind seit 2012 nach dem Vorbild von „Holacracy“ organisiert, unserer Erfahrung nach die zukunftsweisende Unternehmensform. Hier werden die Vorteile von hierarchischer Organisation (Effizienz, Klarheit, Zielorientierung) und von partizipativen Ansätzen (Integration aller wesentlichen Perspektiven, Kreativität, selbstverantwortliches Handeln) in einer wertschöpfenden Synthese vereint.

 

Bahnhof am Park – Wiesenburg/Mark e.G. von 2010 bis heute
Zusammen mit engagierten Menschen aus der Region habe ich 2010 eine eingetragene Genossenschaft gegründet, deren Ziel es ist das bis dahin leerstehende Bahnhofsgebäude  mit der Unterstützung möglichst vieler Menschen wieder zum Schnittpunkt regionaler Identität zu machen. Mittlerweile hat die Genossenschaft 41 Mitglieder. Im Bahnhof finden Veranstaltungen statt. Besuchern und Anwohnern werden Service und ein freundliches Willkommen geboten. Ein Café mit Touristischem Infopunkt ist von Mittwoch bis Sonntag geöffnet.

Bahnhof am Park – Wiesenburg from Sextant – eMotion on Vimeo.

 

Fläming aktiv – gemeinsam gestalten

Über 10 Jahre bot die Veranstaltung an einem Wochenende im Jahr die Gelegenheit zusammen zu kommen, Menschen und Initiativen kennen zu lernen, Kräfte zu bündeln und zu verstärken. Information, Inspiration und Entwicklung für das Leben in der Region.

Unternehmen, Projekte und Initiativen aus der Region präsentierten sich und lernten sich kennen. Menschen mit einer Idee, die sich engagieren möchten, fanden Mitstreiter. Das Herzstück von „Fläming aktiv – gemeinsam gestalten“ war eine Open Space. Mehr zur letzten Veranstaltung finden Sie auf der Seite der Lokalen Aktionsgruppe Fläming-Havel.

Vorbereitet und durchgeführt wurde „Fläming aktiv – gemeinsam gestalten“ von einer Gruppe ehrenamtlich engagierter Menschen aus der Region mit Unterstützung der Lokalen Aktionsgruppe Fläming-Havel.

 

Gut alt werden in Brandenburg
Mobilität und Wohnen- regionale Praxisforen 2014
Um Ergebnisse aus der Realisierung  des Seniorenpolitischen Maßnahmepaketes an die Akteure vor Ort (Seniorenbeiräte,  Verantwortliche in den Kommunen, Wohnungsgesellschaften, Handwerk,  Sozialdienstleister usw.) im Flächenland Brandenburg heranzutragen und sie vor Ort weiter zu diskutieren,  wurden von Oktober 2014 bis Januar 2015 fünf regionale Praxisforen durchgeführt, bei denen Interessenten aus den umliegenden  Kreisen eingeladen wurden.

Im Auftrag der Akademie 2. Lebenshälfte durfte ich die 5 Praxisforen moderiert. Ich hatte große Freude  an den Veranstaltungen, in denen sich viele engagierte Menschen kennenlernten, informierten und austauschten. Die Veranstaltungsreihe ergab einen guten Einblick in aktuelle Projekte und Initiativen.

Auf der Webseite der Akademie 2. Lebenshälfte steht umfangreiches Material zur Anregung und zur Vertiefung der Thematik zur Verfügung. Ein kurzer Fernsehbeitrag gibt einen Einblick in das Praxisforum von Luckenwalde.

 

Leben Sterben Feiern – Lebenswissen zum Tod

Weil es mir ein Herzensanliegen ist, Abschied, Sterben, Tod und Trauern als natürliche Anteile des Lebens anzunehmen und dies auch anderen zu ermöglichen, habe ich mich gefreut, in 2013 eine Tagung unterstützen zu dürfen die in Belzig stattfand. Zu dem TagungsFestival  kamen viele persönlich wie beruflich interessierte Menschen teilweise auch im „Open Space-Format“ zusammen um sich auf wohltuende Weise mit den Themen Abschied, Wandel, Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen.

 

Workshop “Gästeinformationsmappe” in Belzig 2013
In zwei Workshops kamen Betreiber von Fremdenzimmern und Ferienwohnungen aus dem Fläming zusammen um ihre besondere Gästeinformationsmappe zu erstellen. Einmal mehr wurde deutlich wie inspirierend, nützlich und effektiv Kooperation sein kann.

Ich bin beeindruckt von den vielfältigen, interessanten Angeboten in der Fläming-Region, dem Engagement der Teilnehmenden und der hohen Qualität der entstehenden Mappen!

 

Arbeit mit und für Senioren

In den letzten Jahren war ich im Auftrag der Akademie 2. Lebenshälfte im Land Brandenburg immer wieder als Moderatorin und Dozentin für und mit Senioren aktiv.

In Falkensee habe ich im Rahmen des Projektes „Alt werden in einer jungen Stadt“  eine Zeitlang Netzwerktreffen und Arbeitsgruppen zur Entwicklung und Sicherung der Lebensqualität von Senioren moderiert.

Potsdam Mittelmark will sich zum Seniorenfreundlichen Landkreis entwickeln und hat ein Projekt mit dem Titel „Hier möcht´ ich alt werden“ gestartet. In diesem Rahmen habe ich eine Zukunftswerkstatt konzipiert und moderiert und im Anschluss einige Arbeitsgruppen begleitet.

Bei der Ausbildung von SeniortrainerInnen im Landkreis Potsdam Mittelmark unterrichte ich immer mal wieder die Bereiche Kommunikation und Moderation.

 

Gemeinsam für´s Klima in der Gemeinde Nuthetal 2012
Nuthetal hat sich verpflichtet bis 2020 eine Reduzierung des CO2- Ausstoßes um 20 %, gegenüber dem Bezugsjahr 2005 zu erreichen. Die Gemeindeverwaltung will ihr Klimaschutzkonzept von Anfang an gemeinsam mit den Bewohnern und Anliegern der Gemeinde entwickeln.

Bisher durfte ich bei der Konzeption der Bürgerbeteiligung beitragen und zwei öffentliche Veranstaltungen in dem Rahmen moderieren. Als Vorbildlich empfinde ich hier die Klarheit mit der die Bürgerschaft einbezogen wird und die Zusammenarbeit mit den Schulen.

 

Zukunftskonferenz “Nachhaltige Stadtentwicklung Ludwigsburg” 2012
Ludwigsburg wurde der deutsche Nachhaltigkeitspreis für Sadtentwicklung verliehen. Die zweitägige Veranstaltung war bereits die vierte Zukunftskonferenz im Rahmen der Stadtentwicklung. 250 Bürgerinnen und Bürger, Vertreter der Politik und der Stadtverwaltung entwickeln dort gemeinsam Ideen für die Zukunft der Stadt.

Ich war zuständig für logistische Organisation und- Koordination und Co-Moderation. Besonders beeindruck war ich hier von der unglaublich hohen Kompetenz und dem Engagement der Mitarbeiter des Referates für nachhaltige Stadtentwicklung. Und das bei der Konferenz wirklich alle Interessengruppen vertreten waren, sogar Migranten und Jugendliche, die meiner Erfahrung nach meist kaum erreicht werden. Spannend finde ich zudem die Variante der Bürgerbeteiligung über das Internetportal “meinLB“.

 

Ecotopia 2010 

In einem regionalen Netzwerk aus Vereinen und Privatpersonen habe ich Ecotopia2010 vorbereitet und durchgeführt. Ein „buntes, internationales und selbstorganisiertes Miteinander für nachhaltiges Leben“, das bereits seit 20 Jahren immer in wechselnden europäischen Ländern stattfindet.. Vom 1. bis 21. August 2010 hat es in Wiesenburg am Bahnhof stattgefunden.

Alles, was mit dem Thema ‚Ökologie’ im weitesten Sinne verbunden ist wurde innerhalb von Workshops, Schulungen, Vorträgen, Filmvorführungen, Kunst- Theater- und Musikaktionen bearbeitet. Teilgenommen haben Menschen zwischen o und 82 Jahren aus 46 verschiedenen Nationen. Durchschnittlich waren pro Tag etwa 200 Menschen im Camp. Mehrere hundert Workshops haben stattgefunden, über 30 Filme wurden gezeigt … und obwohl der August sehr regenreich und kühl war, war die Stimmung meistens prächtig.

 

Planungs-Werkstatt Grünwinkel in Karlsruhe 2009
Für ein zukunftsorientiertes Mehrgenerationen-Wohnquartier wurde eine dreitägige Bürger-/Architekten-Planungswerkstatt mit fünf Architektenteams, den Baugruppen und interessierten Bürgern durchgeführt. In einem kreativen Prozess wurden gemeinsam fünf Entwürfe erarbeitet. Ein Entwurf wurde als Grundlage für den Bebauungsplan ausgewählt.

Ich war zuständig für logistische Organisation, -Koordination und Co-Moderation. Besonders begeistert hat mich die Effektivität und die entstandene Koopertionsbereitschaft der Baugruppen untereinander vor dem Hintergrund das es dabei um ganz konkrete Entscheidungen für das zukünftige Wohnen der Beteiligten ging.

 

Open Space Training im Hohen Fläming 2008
Zwölf engagierte Frauen und Männer aus der Region lernten und trainierten über drei Monate im Open Space alles was es zur Begleitung von Open Space-Veranstaltungen braucht.

Es machte mir ungemein große Freude den Verlauf und die Inhalte des Trainings mit den Teilnehmenden gemeinsam zu entwickeln und die Open Space Prinzipien über eine so lange Zeit zu leben und zu verinnerlichen. Alle die dabei waren sind auch heute in verschiedenen Gremien und Arbeitsgruppen in der Region aktiv und entwickeln ihre Fähigkeiten als Open Space Begleiter immer weiter. Schön ist auch, daß die meisten noch heute in verschiedenen Projekten immer wieder zusammen kommen und.

 

FABIDO RTSC-Konferenz  in Dortmund 2008
Etwa 1300 Teilnehmende aus über 100 Kindertagesstätten und Familieneinrichtungen kamen für zwei Tage zusammen und beschäftigten sich mit den Chancen und Risiken des damals neuen Kindergarten-Bildungsgesetzes (KiBiZ) in Nordrhein-Westfalen.

Ich leitete dort das Logistikteam und war Support für die beiden Moderatoren.
Diese Konferenz war mein persönliches Meisterstück in Bezug auf die Logistik von Großgruppenveranstaltungen. Zu koordinieren waren eine Masse an Assistenten, mehrere Filmteams, die Technick-Crew, Unmengen an Material, … Die Konferenz war eine emotionale Achterbahn für die Teilnehmenden und die beiden Moderatoren waren unglaublich gefordert. Mit vereinten Kräften aller Beteiligten konnte das riesige Schiff gut zum Ziel gesteuert werden.

 

Zukunftskonferenz “Beelitz wächst zusammen” 2006
“Was braucht die Stadt Beelitz um zusammen zu wachsen? War die Frage  auf die etwa 70 Bürger aus 18 Ortsteilen an zwei Tagen intensiv bewegten und viele kreative Antworten fanden. Ziel war das Gemeinschaftsgefühl der Bürger untereinander und die Darstellung der Stadt als lebendiges und Facettenreiches Ganzes zu entwickeln.

Vorbereitung, Moderation und Nachbereitung der Veranstaltung machte mir viel Freude. Ich nutze gerne die Methode “Zukunftswerkstadt” weil sie so einfach Verständigung ermöglicht und das große kreative Potential deutlich macht, das immer vorhanden ist. Aus dieser Werkstatt entstand im Folgejahr unter anderem ein Ideenwettbewerb gleichen Titels, bei dem 18 spannende Vorschläge eingereicht wurden.

 

Dorfläden
Versorgung und Miteinander auf dem Lande liegt vielen Menschen am Herzen. Im Auftrag der Akademie 2. Lebenshälfte habe ich zwei Veranstaltungen „Den Laden ins Dorf holen“ dazu konzipiert und moderiert. Wer sich für das Thema interessiert kann die Dokumentationen der Workshops gerne bei mir anfordern.

 

Vielfalt tut gut 
Die Gemeinde Wiesenburg/Mark, die Stadt Treuenbrietzen, die Stadt Belzig und die Ämter Brück und Niemegk haben sich zusammengeschlossen um im Rahmen des „Lokalen Aktionsplanes Hoher Fläming“ für die nachhaltige Entwicklung lokaler Bündnisse gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus aktiv zu sein. Innerhalb dessen habe ich in den Jahren 2007 bis 2011 einige Regionaltreffen konzipiert und moderiert, eine Zeitlang habe ich auch als Koordinatorin in der Netzwerkstelle gearbeitet.

 

Ankommen, Weggehen, Dableiben – Migration im Hohen Fläming”  2004 und Wege zum Miteinander – zwischen Aussiedlern und Einheimischen im Hohen Fläming 2005
Mit dem Ansatz der “Wertschätzenden Erkundung / Appreciative Inquiry “wurde in beiden Projekten Kommunikation und Kontakt zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen im Hohen Fläming initiiert. Ziel war auch die Stärkung und der Ausbau zivilgesellschaftlicher, demokratischer Strukturen im Gemeinwesen, um Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Rassismus entgegenzuwirken. Bürger und Institutionen aus Brück, Belzig und Schmerwitz kamen zusammen in Gesprächsrunden, Arbeitsgruppen und vielfältigen Seminaren. Alle Beteiligten erfuhren immer wieder, wie bereichernd das Miteinander verschiedenster Kulturen sein kann und wie schnell in entsprechendem Rahmen wohltuende Gespräche entstehen.