Schlagwort-Archive: Regionalentwicklung

Rückblick auf das Jahr 2020

Tiefe Dankbarkeit erfüllt mich, für dieses bunte Jahr mit seinen wunderbaren Gelegenheiten sowohl Materie und Geist zu bewegen als auch Raum und Ruhe zu genießen.

Ich konnte für viele Menschen hilfreich sein. Habe ein Atelier, ein Baustofflager, Büro´s, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Keller einen Balkon sowie einige Köpfe, Herzen und Beziehungen aufgeräumt. Durfte zwei 60-igste und einen 50-igsten Geburtstag mit-feiern. Habe in mehreren Gärten mit angefasst, einige Pflaster-Wege von Unkraut befreit, Apfel- und Pflaumenmus gekocht…

Einzelne, Paare und Teams als Coach begleiten zu dürfen ist ein großes Privileg.

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On the Train again

… nach 3 Monaten Winter-Reise-Pause – wieder unterwegs.
Ich liebe den Aufbruch, das unterwegs und auf dem Weg sein.

Mein Rucksack scheint mir schwer, aber das gibt sich nach einigen Tagen …

Es hat gut getan mal wieder „lange“ Zeit in ein und dem selben Bett zu schlafen, selbst einzukaufen, zu kochen, mich mit Freunden zu verabreden, Besuch bekommen und Gastgeberin sein zu können.  Abendelang vor dem Ofen zu sitzen und ins Feuer zu schauen. Mich in einer Fantasy-Geschichte zu verlieren und mal wieder Nächte und Tage einfach nur zu lesen.   Ich konnte spüren, das es meinem System gut tut zur Ruhe zu kommen.

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Junge Menschen kaufen alte Häuser

… und werden von der Gemeinde dabei unterstützt.

Die Gemeinde Hiddenhausen (in NRW, etwa 20km von Bielefeld entfernt) war Vorreiter in der Entwicklung eines Förderprogramms, das mittlerweile viele Nacharmer gefunden hat.

Um Junge Familien anzusiedeln, Leerstand im Ort zu verringern und Flächenverbrauch zu reduzieren werden junge Familien beim Erwerb einer mindestens 25 Jahre alten Immo­bilie, unter­stützt.

  • Der maximale Förderungs­betrag beläuft sich auf 9.000 Euro; verteilt auf 6 Jahre.
  • Um vor teuren Über­raschungen geschützt zu sein, wird auch die Erstellung eines Altbau­gut­achtens mit maximal 1.500 Euro gefördert.

 

Leben ohne Auto

Ich bin über zwei schöne Beispiele gestolpert wo und wie Menschen “Autofreies Leben” in einer Stadt organisieren.

Die Autofreie Siedlung Weißenburg e.V. in Münster.
Hier handelt es sich um öffentlich geförderten Wohnungsbau. Insofern wohnen dort nicht nur Menschen “aus Überzeugung”, sondern weil sie sich ein Auto schlichtweg nicht leisten können oder event. nicht besitzen dürfen

Bei der Nachbarn60 in Köln Nippes geht es um Überzeugung. Hier ist ein Nachbarschaftsverein vorbildlich aktiv.

Und wer an dem Thema weitergehend interessiert ist, kann sich in eine in eine Doktorarbeit mit dem Titel “Wohnen ohne Auto – Nischenkonzept oder Zukunftsmodell für nachhaltige Stadtentwicklung?” vertiefen …

Shared Space

Das niedersächsische Bohmte hat vor Jahren den “Shared Space” eingeführt. 400 Meter der Ortsdurchfahrt von Bohmte wurden zu einem von allen Verkehrsteilnehmern gleichberechtigt geteilten Raum

Es gibt keine Verkehrsschilder mehr und keine Fahrbahnmarkierungen, drei Ampeln wurden abgebaut, Bordsteine verschwanden, zwischen den Häusern ist alles gleichmäßig mit bläulich-roten Klinkersteinen gepflastert. Die einzigen Verkehrsregeln heißen rechts vor links und Rechtsfahrgebot; alle Verkehrsteilnehmer verständigen sich nur durch Blicke oder Handzeichen darüber, wer zuerst geht oder fährt.

Drei Viertel der befragten Bewohner, Geschäftsleute und Autofahrer sind mit dem Umbau auf dem kurzen Straßenstück zufrieden – es gebe weniger Staus, wodurch Lärm und Luftverschmutzung geringer geworden seien. Außerdem sei es gemütlicher und sauberer als vorher.

Die Planungsphilosophie wurde in den 90-igern von Hans Mondermann entwickelt, findet weltweit Anwendung und ist natürlich immer noch umstritten.

Empfehlenswerte Informationen gibt´s bei Wikipedia und dem VCD.

Frühlingskraft

Vögel zwitschern, leuchtend blauer Himmel, immer mehr grüne Triebe, Sonnenwärme, …. Frühling macht mich glücklich und ich genieße es mit viel Energie viel zu bewegen!

Der Bahnhof Wiesenburg ist derzeit meine Hauptbeschäftigung. Ich bin stolz darauf was in den knapp zwei Jahren seit der Genossenschaftsgründung alles geschehen ist. Und ich bin sehr dankbar für die vielen Menschen, die den Bahnhof immer wieder tatkräftig und finanziell unterstützen. Frühlingskraft weiterlesen

NaturEnergie Fläming e.G.

Die NaturEnergie Fläming eG Bad Belzig ist ein Verbund von Bürgern aus Bad Belzig und der näheren Umgebung die es sich zur Aufgabe gemacht haben, im Fläming Strom und Wärme nachhaltig zu produzieren und zu verteilen. Gegründet hat sich die eingetragene Genossenschaft im April 2011 und am 27. September wurde die erste Bürgersolaranlage auf dem Dach einer Turnhalle an das Stomnetz der E.ON edis angeschlossen.

Mehr Informationen finden Sie hier …

Solidarische Landwirtschaft

Meines Erachtens nach die optimale Verknüpfung von Lebensmittel-Produktion und Konsument. Hier wird die Landwirtschaft, nicht das einzelne Lebensmittel finanziert.

In der solidarischen Landwirtschaft tragen mehrere private Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten. Durch den persönlichen Bezug zueinander erfahren sowohl die Erzeuger*innen als auch die Konsument*innen die vielfältigen Vorteile einer nicht-industriellen, marktunabhängigen Landwirtschaft.

Ich selbst war lange Jahre Mitglied in der “Solidarischen Landwirtschaft im Fläming“.  Ich zahlte meinen Anteil an den Produktionskosten und war Mitglied einer Gemeinschaft die miteinander wirtschaftet. Ich kannte die Ackerflächen auf denen mein Gemüse wuchs und die Menschen die es wachsen ließen und ernteten.

Weitere Informationen zur Idee der Solidarischen Landwirtschaft, Beispiele und Kontakte finden Sie auf der Webseite des Netzwerkes solidarische Landwirtschaft.