Alle Beiträge von dorothee

never done before – immer wieder neues

Gerne ergreife ich Gelegenheiten um Neues auszuprobieren.
Wenn ich etwas zum ersten Mal erlebe, bemerke ich das
und meist freue ich mich daran.

Tatsächlich ist ALLES IMMER NEU.
Jede einzelne Sekunde unseres Lebens ist einmalig!
Wir sind uns dessen nur selten bewusst.

Mir hilft die Aufmerksamkeit auf Neues, mich zu erinnern, dass das Leben JETZT stattfindet und jeder Tag ein neuer Anfang ist.

Seit ich 2015 für eine Zeit auf Reisen gegangen bin, führe ich eine „never done before-Liste“.

Hier die “endlose” Sammlung :

  • Risse zwischen Wand und Decke mit Acryl gefüllt und übermalt
  • ohne Beschwerden beim Zahnarzt gewesen
  • an einer online-Open Space Konferenz teilgenommen
  • Kniffel gespielt
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Rückblick auf das Jahr 2020

Tiefe Dankbarkeit erfüllt mich, für dieses bunte Jahr mit seinen wunderbaren Gelegenheiten sowohl Materie und Geist zu bewegen als auch Raum und Ruhe zu genießen.

Ich konnte für viele Menschen hilfreich sein. Habe ein Atelier, ein Baustofflager, Büro´s, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Keller einen Balkon sowie einige Köpfe, Herzen und Beziehungen aufgeräumt. Durfte zwei 60-igste und einen 50-igsten Geburtstag mit-feiern. Habe in mehreren Gärten mit angefasst, einige Pflaster-Wege von Unkraut befreit, Apfel- und Pflaumenmus gekocht…

Einzelne, Paare und Teams als Coach begleiten zu dürfen ist ein großes Privileg.

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Lebensende und Lebensanfang

Von Anfang November bis Wintersonnenwende habe ich auf meinem Altar Bilder und Erinnerungsstücke von mir wichtigen Menschen versammelt., die bereits gestorben sind.

Naturgemäß werden das immer mehr …
In diesem Jahr sind wieder zwei “voraus gegangen”.

Über den Blog einer Freundin bin ich auf einen Artikel gestoßen, der in wohltuender Art beschreibt, was mir immer wieder mal durch den Kopf geht.
Lebensende und Lebensanfang sind sich irgendwie ähnlich…

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über fünf Jahre reisend

… unterwegs die Welt aufzuräumen 😉 

Die Zeit von April 2015 bis August 2020 hatte ich keinen festen Wohnsitz.

Ich lebte drei Tage bis zwei Wochen an einem Ort mit und war hilfreich beim:  Ordnung schaffen, … ausmisten, … aufräumen, … putzen, … organisieren, …  strukturieren, … gestalten, … kochen, … nähen, … flicken,  … 

Meine Ausrichtung war:
Jeden Ort und jede Beziehung etwas klarer und schöner zu hinterlassen.

Immer wieder mal unterstütze ich auch im Krankheitsfall. Zwischen meinen Einsätzen habe ich Wohnungen oder Häuser gehütet, Pflanzen + Tiere versorgt, wenn niemand da war.

Ich erlebte unterschiedlichste Kontexte und Lebensentwürfe:
Familien mit Kindern, Gemeinschaften, Paare, Alleinstehende,  …
Verschiedenste Tagesabläufe, Tätigkeiten, Essgewohnheiten …
Großstadt, Dorf, Außerhalb, …
Häuser, Wohnungen, Wohnwagen, Zelt, …

Seit September 2020 genieße ich es wieder zu wohnen und zur Ruhe zu kommen. Ein Zimmer in das ich immer wieder zurückkehre und mein Bett, … 😏

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dieses Glück

Ich bin heute morgen aufgestanden, habe Wasser aus der Leitung in ein Glas laufen lassen und es getrunken. Einfach so.

Dann habe ich mir ein Brötchen geholt. Während ich das tat, ist neben mir kein Haus explodiert. 

Auf dem Weg zurück wurde ich weder für meine Hautfarbe oder meine Sexualität bedrängt oder ermordet.

Ich sitze in einer Wohnung, die selbst bei Regen trocken bleiben würde und besitze einen Computer inklusive Internet-Zugang, mit dem ich Zugriff auf nahezu das gesamte Wissen der Menschheit habe, während ich mein Brötchen esse. Und eventuell hole ich mir gleich noch ein Glas Wasser. Ob ich es trinke oder einfach stehen lasse … mal sehen. Kommt nicht drauf an.

Um in dieser Situation zu sein, musste ich nicht die Menschen zurück lassen, die ich liebe. Und ich musste auch nicht mein Leben dafür aufs Spiel setzen oder mich einer erniedrigenden Prozedur unterziehen lassen. Das war einfach so. 

Wenn ihr in einer ähnlichen Situation seid wie ich, gehört ihr zu den reichsten Menschen der Welt. Und es tut gut, sich dieses Glück hin und wieder vor Augen zu führen.

Zum Beispiel, bevor man einen wütenden Facebook-Kommentar schreibt. Oder etwas anzündet. 

Ich wünsche euch einen schönen Tag!

von Ralph Ruthe

Corona-Urlaub mit Folgen

In diesem Frühling war ich wie gewohnt unterwegs.
Meine Auftraggeber wollten unbedingt das ich „trotz Corona-Gefahr“ komme.

Das ist kein Wunder, denn Aufräumen scheint plötzlich die Beschäftigung der gesamten Nation zu sein. Mülleimer und Altkleiderkontainer laufen über. Und geschlossene Wertstoffhöfe machen das Ganze nicht einfacher. Zudem sind Eltern die Homeoffice machen müssen mit Kindern, die nicht in die Schule können vielfach überfordert.

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Jage die Ängste fort

Jage die Ängste fort
und die Angst vor den Ängsten.
Für die paar Jahre
wird wohl alles noch reichen.
Das Brot im Kasten
und der Anzug im Schrank.

Sage nicht mein.
Es ist dir alles geliehen.
Lebe auf Zeit und sieh,
wie wenig du brauchst.
Richte dich ein.
Und halte den Koffer bereit.

Es ist wahr, was sie sagen:
Was kommen muss, kommt.
Geh dem Leid nicht entgegen.
Und ist es da,
sieh ihm still ins Gesicht.
Es ist vergänglich wie Glück.

Erwarte nichts.
Und hüte besorgt dein Geheimnis.
Auch der Bruder verrät,
geht es um dich oder ihn.
Dein eignen Schatten nimm
zum Weggefährten.

Feg deine Stube wohl.
Und tausche den Gruss mit dem Nachbarn.
Flicke heiter den Zaun
und auch die Glocke am Tor.
Die Wunde in dir halte wach
unter dem Dach im Einstweilen.

Zerreiss deine Pläne. Sei klug
und halte dich an Wunder.
Sie sind lang schon verzeichnet
im grossen Plan.
Jage die Ängste fort
und die Angst vor den Ängsten.

Mascha Kaleko

Corona – drei Blickwinkel

Meine Schwester hat mir ein Gedicht vorgelesen und ich musste mehrmals tief durchatmen …

Corona Lehre

Quarantänehäuser spriessen,
Ärzte, Betten überall
Forscher forschen, Gelder fliessen-
Politik mit Überschall.
Also hat sie klargestellt:
Wenn sie will, dann kann die Welt.

Also will sie nicht beenden
Das Krepieren in den Kriegen,
Das Verrecken vor den Stränden
Und dass Kinder schreiend liegen
In den Zelten, zitternd, nass.
Also will sie. Alles das.

von Thomas Gsella https://www.thomasgsella.de/

Ein wohltuenden Artikel über 10 positive Aspekte,
die wir der Coronavirus-Krise abgewinnen können
, habe ich auf der Seite My Monk, von Christof Herrman gefunden.
Hier die Überschriften:

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