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The Cleaner – Marina Abramović

Seit ich vor einigen Jahren den Film “The Artist Is Present” das erste Mal gesehen habe, bin ich an der Arbeit von Marina Abramović interessiert.  Jetzt war ich in Bonn in der großen Retrospektive The Cleaner. … Schon alleine wegen des Titels musste ich ja da hin 😉

Die Ausstellung umfasst mit mehr als 100 Werken die fünfzig Schaffensjahre der Künstlerin von ihren Anfängen als Malerin bis in die Gegenwart.

Unglaublich beeindruckend!!!!!!!! The Cleaner – Marina Abramović weiterlesen

Aktuell bin ich Reisende

… unterwegs die Welt aufzuräumen 😉 

Meine Ausrichtung ist:
Jeden Ort und jede Beziehung etwas klarer und schöner zu hinterlassen.
Ich lebe drei Tage bis zwei Wochen an einem Ort mit und bin hilfreich
beim:  Ordnung schaffen, … 
ausmisten, … aufräumen, … putzen, … organisieren, …  strukturieren, … gestalten, … kochen, … nähen, … flicken,  … 

Gerne hüte ich auch Wohnung oder Haus und versorge Pflanzen + Tiere, wenn niemand da ist.

Ich erlebe unterschiedlichste Kontexte und Lebensentwürfe:
Familien mit Kindern, Gemeinschaften, Paare, Alleinstehende,  …
Verschiedenste Tagesabläufe, Tätigkeiten, Essgewohnheiten …
Großstadt, Dorf, Außerhalb, …
Häuser, Wohnungen, Wohnwagen, Zelt, …

Ich übe mich darin, “da zu sein wo ich gerade bin”.
Wahrzunehmen was mich umgibt, was ich denke und fühle, tun was jetzt zu tun ist. Aktuell bin ich Reisende weiterlesen

Stille Zeit – Rückblick auf das Jahr 2017

Seit vielen Jahren verbringe ich die „stille Zeit“ vom 21. Dezember bis zum 6. Januar, nach Möglichkeit alleine zum innehalten, aufräumen, rumhängen, schlafen, träumen, schreiben, … wieder ganz bei mir ankommen.
Diesmal hüte ich ein Haus mit Katze und Alpenblick, in Herrischried in Baden Württemberg. Als Rheinländerin bin ich beeindruckt von den Schneemassen. Erstmals bin ich mit Schneeschuhen unterwegs und beim Schnee schaufeln hole ich mir eine Blase.

 

Vor allem wenn die Sonne scheint  ist es  hier absolut zauberhaft!

 

 

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Stille Zeit – Rückblick auf das Jahr 2016

Wie jedes Jahr nehme ich mir in der Zeit vom 21. Dezember bis 6. Januar Raum um zur Ruhe zu kommen, alleine zu sein, Rückschau zu halten, zu meditieren,  …
Diesmal hüte ich ein Haus mit Kater in Fürth in Bayern.

In 2016  war ich unterwegs zuhause. Viel erlebt und viel gelernt! Stille Zeit – Rückblick auf das Jahr 2016 weiterlesen

Wirklichkeiten

Ein Teil der Kunstwerkes “Sperr” im Rahmen der Biennale Wiesbaden zu sein war unerwartet intensiv und herausfordernd.

Bildschirmfoto 2016-09-03 um 15.18.37

Die Aufgabe war, vom 25.8. bis 4.9. jeweils zwei mal zwei Stunden  pro Tag mit einer Neutralmaske, bewegungslos zu sitzen, … nach Möglichkeit nicht zu reagieren.

Im Vorfeld fand die Idee so herrlich verrückt und dachte ich könne meditieren üben … Das Ganze entpuppte sich als echte Grenzerfahrung. Wirklichkeiten weiterlesen

Platzbedarf – wieviel Raum brauche ich wirklich?

In Ungarn war ich beeindruckt davon, dass eine vier-köpfige Familie  (2 Erwachsene und zwei Kinder (3 und 1,5 Jahre) in einer 32 Quadratmeter Wohnung im 3. Stock wohnte.

Meine letzte Wohnung, in der ich alleine lebte hatte 63 Quadratmeter!

Jetzt denke ich darüber nach, wieviel Platz ich brauche, bzw. meine zu brauchen.

Habe ein bißchen recherchieret:
In verschiedenen Regionen und Kulturen gehen die Vorstellungen vom individuellen Raumbedarf weit auseinander. Wo Großfamilien noch eine wichtige Rolle spielen, werden ein enges Zusammenleben und eine hohe Belegungsdichte der Räume eher akzeptiert als in Ländern mit einem individualistischen Lebensstil, Kleinfamilien und vielen Single-Haushalten.

Als überbelegt gilt eine Wohnung, die mit mehr als 3 Personen pro Raum belegt ist.

In den Entwicklungs- und Schwellenländern müssen viele Familien mit einem Raum auskommen. Bei der Bemessung eines „ausreichenden“ Wohnraums spielt natürlich auch das Klima eine wichtige Rolle, weil in den Tropen und Subtropen viele Aktivitäten draußen stattfinden.

In Deutschland stehen jeder Person aktuell durchschnittlich 45 Quadratmeter zur Verfügung, Tendenz steigend! Das liegt natürlich auch an der Zunahme der Ein- und Zweipersonenhaushalte. …

Schon krass, die Unterschiede und die „Selbstverständlichkeiten“ in denen Menschen leben!

In Bezug auf einfaches Leben und Minimalismus gilt:
Je weniger Raum, desto weniger Aufwand für´s Putzen und instand halten. Je weniger Raum desto geringer der Energieeinsatz für Heizung, Putzen, Instand halten, … und , auch wesentlich, je weniger Raum desto weniger Zeug kann sich ansammeln.

Ich genieße es Raum um mich zu haben und ich mag große, helle, klare Räume. Auch mit wenig Platz kann ich mich wohlfühlen. Wesentlich scheint mein innerer Raum zu sein. Wenn ich zentriert bin und in mir ruhe brauche ich nicht so viel Raum um mich.

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Tiefenentspannt – wie gut, mal nichts zu verstehen!

Bisher habe ich es immer vermieden in Ländern zu sein, wo ich die Sprache garnicht verstehe. Jetzt war vier Wochen in Ungarn und habe eine wesentliche Erfahrung gemacht.

Ungarisch ist eine Sprache die mir komplett fremd ist . Da hilft kein Deutsch, Englisch oder Französisch … Am Anfang war mein System gestresst, durch die Bemühung doch zu verstehen was gesprochen wird. Auch bei geschriebenem versuchte mein Kopf automatisch Verbindung und Verständnis herzustellen …

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