Schlagwort-Archive: Mut

Durch Mauern gehen

von Marina Abramovic. In ihrer Autobiografie blickt sie auf 70 zurück. Intensiv und radikal. Ich habe es mir das Buch nach dem Besuch der Ausstellung “the cleaner” in der Bundeskunsthalle in Bonn gekauft. Ich las es innerhalb von einer Nacht und einem Tag und bin dann gleich noch einmal in die Ausstellung gegangen. Was für eine einzigartige, mutige, bemerkenswerte Frau und Künstlerin!
Sehr sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr inspirierend!!!
ISBN-10: 3630875009

Das neue Spiel – Strategien für die Welt nach dem Digitalen Kontrollverlust

von Michael Seemann ist SEHR lehrreich. Der erste Teil ist eine auch für Laien gut verständliche Zustandsbeschreibung. Das Digitale Zeitalter hat ein riesiges  Potenzial – in negativer, aber auch in positiver Hinsicht. Am Ende bietet der Autor konstruktive, optimistische Lösungen an. Ich, Auch wenn es erstmal viel Wille gebraucht hat dran zu bleiben, bin ich froh das ich es zu Ende gelesen habe. Ich  finde das Buch unbedingt empfehlenswert.
Als Print Exemplar: ISBN-10: 3936086796
oder als freier Download hier

Free Lunch Society – Komm komm Grundeinkommen

Der Filmemacher und Volkswirt Christian Tod untersucht in seiner Dokumentation Ansätze, das Grundeinkommen einzuführen. In Kanada, Manitoba und Namibia hat er Gesellschaften besucht, die in verschiedenen Formen bereits eine Art Grundeinkommen haben — etwa durch einen unerwarteten Ölfund.
Fasziniert hat mich das es schon in den Sechzigern Experimente dazu gab und Wirtschaftsexperten schon damals für ein Grundeinkommen plädierten.

Ein mutmachender und bewegender Film!

 

Catering – Auch ein Abenteuer

Vor einigen Monaten bekam ich von Bekannten eine Mail mit der Frage ob ich mich wohl um die Verpflegung bei einem Festwochenende kümmern wollte. Sie kombinierten Hochzeit, Konfirmation und Hauskauf.

Weil ich ja auf Abenteuer stehe habe ich zugesagt. Viele Mails und Planungen später war es dann Anfang Mai so weit.

Was für ein Ritt! Catering – Auch ein Abenteuer weiterlesen

Reparieren ist Ermächtigung

Habe gerade IFIXIT entdeckt.
Ein kostenloses Reparaturhandbuch für alles, geschrieben von allen.

Reparieren heißt nicht nur Geld sparen. Es bewahrt nicht nur eine Sache davor, auf dem Schrott zu landen. Es spart nicht nur Res- sourcen ein, indem ein Gerät so lange wie möglich genutzt wird. Das Besondere am Reparieren ist, dass es uns aktiviert und zu neuen Dingen befähigt. Es verbindet uns mit einem Gegenstand in einer Weise, die über den Konsum hinausgeht. Wenn man etwas repariert, macht man es wieder lebendig und eignet sich diesen Gegenstand regelrecht an, nicht nur, weil man ihn gerettet hat, sondern weil man jetzt auch versteht, wie er funktioniert.

Lass los! Sei wach! Nutze alles!

Ich habe gerade in einer Zeitschrift (GEO 11 2016) einen inspirierenden Artikel über “Improvisation” gelesen:

” … “Yes and …” ist das Mantra des Improvisierens.
Das “Yes” steht dafür unvorhergesehenes nicht sofort abzulehnen (wie es unserem Impuls entspricht) sondern erst einmal anzunehmen – als Geschenk, als Tür zu einer neuen Denkrichtung.
Das “and …” ist die Einladung an die Störung anzuschließen und etwas eigenes hinzuzufügen um etwas Neues zu schaffen.

Lass deine Mitspieler gut aussehen, baue auf dem auf was um dich herum geschieht. Sei wach! …”

Ich freue mich über diese Sätze, die mich daran erinnern, dem Leben wach und offen zu begegnen. … Werde damit experimentieren.

Plant for the Planet

Plant-for-the-Planet ist eine Kinder- und Jugendinitiative, deren Ziel es ist, bei Kindern und Erwachsenen ein Bewusstsein für globale Gerechtigkeit und den Klimawandel zu schaffen.

Die Initiative Plant-for-the-Planet wurde 2007 von dem damals neunjährigen Schüler Felix Finkbeiner ins Leben  gerufen. Den ausschlaggebenden Impuls für die Idee von Plant-for-the-Planet erhielt Felix, als er sich für ein Referat zum Thema Klimawandel vorbereitete. Er entwarf die Vision, dass Kinder in jedem Land 1 Million Bäume pflanzen könnten. Plant for the Planet weiterlesen

Leben ohne Auto

Ich bin über zwei schöne Beispiele gestolpert wo und wie Menschen “Autofreies Leben” in einer Stadt organisieren.

Die Autofreie Siedlung Weißenburg e.V. in Münster.
Hier handelt es sich um öffentlich geförderten Wohnungsbau. Insofern wohnen dort nicht nur Menschen “aus Überzeugung”, sondern weil sie sich ein Auto schlichtweg nicht leisten können oder event. nicht besitzen dürfen

Bei der Nachbarn60 in Köln Nippes geht es um Überzeugung. Hier ist ein Nachbarschaftsverein vorbildlich aktiv.

Und wer an dem Thema weitergehend interessiert ist, kann sich in eine in eine Doktorarbeit mit dem Titel “Wohnen ohne Auto – Nischenkonzept oder Zukunftsmodell für nachhaltige Stadtentwicklung?” vertiefen …

Kunst – eine Mission

Weil es so herrlich verrückt ist und weil ich sowieso mehr meditieren will,  bin ich vom 25.8. bis 4.9. im Rahmen der Wiesbadener Biennale  “Kunst
” … Kühlschränke, alte Möbel, ein großer Stoff-Teddy-Bär, aussortierte Habseligkeiten … dazwischen zwei merkwürdige, reglose Gestalten. Sie tun nichts. Sie schlafen nicht. Sie sprechen nicht. Sie sitzen nur.  Und das 24 Stunden am Tag. …  Ein subtiler Störfaktor des öffentlichen Lebens am Rande des Wiesbadener Westens, der die Mechanismen unserer Erinnerungskultur hinterfragt. …”

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