Catering – Auch ein Abenteuer

Vor einigen Monaten bekam ich von Bekannten eine Mail mit der Frage ob ich mich wohl um die Verpflegung bei einem Festwochenende kümmern wollte. Sie kombinierten Hochzeit, Konfirmation und Hauskauf.

Weil ich ja auf Abenteuer stehe habe ich zugesagt. Viele Mails und Planungen später war es dann Anfang Mai so weit.

Was für ein Ritt!

Donnerstags kam ich an in einem idyllischen Dorf im Siegtal.
Samstag war Hochzeit mit anschließendem Sektempfang und Kuchen Buffett in einem Gemeindehaus. Abends Buffett (80 Personen) am neuen Haus und Sonntags Konfirmation mit anschließendem Sektempfang Mittagessen (30 Personen) und später noch Kaffee und Kuchen wieder im Gemeindehaus.
die Festorte lagen etwa 300 Meter voneinander entfernt.

Die Küche im Gemeindehaus war sehr klein, es gab nur einen normalen Herd mit Backofen, ein Spülbecken und keine Spülmaschine, stumpfe Messer, wenig Töpfe und Schüsseln, die außerdem zu klein waren …

Mit wechselnden HelferInnen wurde von Freitag morgen bis Sonntag Abend Gemüse geputzt, gekocht,  garniert, …  unendlich viel Zeug hin und her getragen, Tische gedeckt und abgeräumt, gespült, …

Gefühlt habe ich vier Tage rund um die Uhr gearbeitet. Aber die Stimmung war größtenteils fröhlich. Ich war im “Küchen Flow”!  Fast alle Salate, Dips, Desserts, Suppen und Gerichte sind gelungen und haben sogar mir selbst geschmeckt.

Ich habe die erste Hühnersuppe und die erste Brennesselsuppe meines Lebens zubereitet. Das festliche Mittagessen am Sonntag war pünktlich um 12:00 Uhr fertig und  die Sauce Hollandaise zum Spargel war perfekt. Leider wurde erst 45 Minuten später gegessen …  )-;

Montags bin ich wieder gefahren und nach 3 Tagen überwiegend auf dem Sofa war ich wieder erholt.

 

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