Schlagwort-Archive: Achtsamkeit

Aktuell bin ich Reisende

… unterwegs die Welt aufzuräumen 😉 

Meine Ausrichtung ist:
Jeden Ort und jede Beziehung etwas klarer und schöner zu hinterlassen.
Ich lebe drei Tage bis zwei Wochen an einem Ort mit und bin hilfreich
beim:  Ordnung schaffen, … 
ausmisten, … aufräumen, … putzen, … organisieren, …  strukturieren, … gestalten, … kochen, … nähen, … flicken,  … 

Gerne hüte ich auch Wohnung oder Haus und versorge Pflanzen + Tiere, wenn niemand da ist.

Ich erlebe unterschiedlichste Kontexte und Lebensentwürfe:
Familien mit Kindern, Gemeinschaften, Paare, Alleinstehende,  …
Verschiedenste Tagesabläufe, Tätigkeiten, Essgewohnheiten …
Großstadt, Dorf, Außerhalb, …
Häuser, Wohnungen, Wohnwagen, Zelt, …

Ich übe mich darin, “ganz da zu sein wo ich gerade bin”.

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Rezept

Jage die Ängste fort. 
Und die Angst vor den Ängsten. 
Für die paar Jahre 
Wird wohl alles noch reichen. 
Das Brot im Kasten 
Und der Anzug im Schrank.

Sage nicht mein. 
Es ist dir alles geliehen. 
Lebe auf Zeit und sieh, 
Wie wenig du brauchst. 
Richte dich ein. 
Und halte den Koffer bereit.

Es ist wahr, was sie sagen:
Was kommen muss, kommt. 
Geh dem Leid nicht entgegen. 
Und ist es da, 
sieh ihm still ins Gesicht. 
Es ist vergänglich wie Glück.

Erwarte nichts. 
Und hüte besorgt dein Geheimnis. 
Auch der Bruder verrät, 
Geht es um dich oder ihn. 
Den eignen Schatten nimm 
Zum Weggefährten.

Feg deine Stube wohl. 
Und tausche den Gruß mit dem Nachbarn. 
Flicke heiter den Zaun 
Und auch die Glocke am Tor. 
Die Wunde in dir halte wach 
Unter dem Dach im Einstweilen.

Zerreiß deine Pläne.
Sei klug Und halte dich an Wunder. 
Sie sind lang schon verzeichnet 
Im großen Plan. 
Jage die Ängste fort 
Und die Angst vor den Ängsten.

Mascha Kaleko

Stille Zeit – Rückblick auf das Jahr 2018

Seit vielen Jahren nehme ich mir in der „Stillen Zeit“ vom 21. Dezember bis zum 6. Januar Zeit für einen geruhsamen Jahresrückblick. Ich komme ganz bei mir an, bevor ich beginne zu schauen, was das neue Jahr bringen mag.

Nachmittags lade ich ein, zu drei Stunden “Stille Zeit”.
Manchmal kommt der eine oder die andere dazu.
Unsere einzige Regel ist die: das nicht gesprochen wird.
Ein Zeitraum zum inne halten, schweigen, spüren, meditieren, orakeln, schreiben, malen, träumen, denken, …

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