Verwöhne mich nicht. Ich weiss ganz gut, dass ich nicht alles haben sollte, worum ich dich bitte. Ich prüfe dich nur.
Habe keine Angst, fest mit mir zu sein.
Es ist mir lieber, ich weiss dadurch, woran ich bin.
Verwöhne mich nicht. Ich weiss ganz gut, dass ich nicht alles haben sollte, worum ich dich bitte. Ich prüfe dich nur.
Habe keine Angst, fest mit mir zu sein.
Es ist mir lieber, ich weiss dadurch, woran ich bin.
Bezieht neue Räume
zerbrecht die alten Formen
und alles was euch hindert und
euer Wachstum aufhalten will.
Unenedliches Leben kann nicht
von begrenztem Verstand erfasst werden.
Unendliche Liebe kann nicht in
menschliches Gefühl gepresst werden.
Öffnet eure Herzen weit
und liebet alle Menschheit,
liebet alle Schöpfung.
Strebt nach jenen höheren Bereichen,
wo alles eins ist,
wo wir wissen, was es heisst,
dass es keine Trennung gibt.
Lasst fahren das Geringere,
damit das Grössere frei sich offenbare.
Beobachtet bewusst seine Entfaltung,
sein Wachstum in eurem Inneren.
Verbergt nicht euer Licht,
eure Liebe, eure Freude.
Lasst sie hinausstrahlen und gebt
euren Teil dazu, dass diese Welt
eine hellere wird und
der Himmel auf die Erde kommt.
Glück ist nicht etwas,
das man aus dem Leben
herausziehen kann,
sondern es fällt dem zu,
der sein Bestes in das Leben hineingibt.
Einleen Caddy
Es ist nicht wichtig für mich, wie Du Dein Geld verdienst.
Ich möchte wissen, ob Du es wagst, der Sehnsucht Deines Herzens zu folgen
Es ist nicht wichtig für mich, wie alt Du bist.
Ich möchte wissen, ob Du Dich traust, wie ein Narr auszusehen, weil Du deine Liebe zeigst, deine Träume lebst und wirklich lebendig bist.
Ich möchte wissen, ob Du dein eigenes Leid umarmen kannst, ob Du durch die Lektionen des Lebens offener geworden bist, oder ob Du dich verschlossen hast aus Angst vor neuem Leid.
Es ist hilfreich, über jeden Satz einzeln nachzudenken
§1
Sie erhalten einen Körper.
Dieser Körper ist neu und einmalig.
Niemand sonst bekommt den gleichen.
§2
Sie erhalten ein Gehirn.
Es kann nützlich sein, es zu benutzen.
Pflicht ohne Liebe
macht verdriesslich
Verantwortung ohne Liebe
macht rücksichtslos
Freundlichkeit ohne Liebe
macht heuchlerisch
Klugheit ohne Liebe
macht grausam
Ordnung ohne Liebe
macht kleinlich
Ehre ohne Liebe
macht hochmütig
Besitz ohne Liebe
macht geizig
Glaube ohne Liebe
macht fanatisch
Ein Leben ohne Liebe
ist sinnlos
Doch ein Leben in Liebe
ist Glück und Freude
Autor unbekannt
Sternauge komm
du unendlich Tiefe
Sternauge komm
vergiss alle Rücksicht.
Sternauge sei
was du immer schon warst
machtvolle Göttin
diamantene Klarheit
sengendes Feuer das Halbheit verbrennt
Sternauge du
ich will dich ganz ehrlich
brennend und leuchtend
und schneidend und kalt
Dorothee Bornath
Bis man wirklich Verantwortung übernimmt, gibt es Zweifel,
die Möglichkeit sich zurückzuziehen,
und immer Ineffizienz.
Was alle Handlungen von Initiative oder Schöpfung angeht, so gibt es eine elementare Wahrheit, deren Nichtbeachtung zahllose Ideen und hervorragende Pläne umbringt:
Dass in dem Moment, in dem man sich sich definitiv verpflichtet,
sich die Vorsehung ebenfalls bewegt.
Alle möglichen Dinge, die sonst nie passiert wären, passieren, um einem zu helfen. Ein ganzer Strom von Ereignissen, folgt aufgrund der Entscheidung und bringt zu eigenen Gunsten alle Arten von Vorfällen und Bewegungen und materieller Unterstützung, von denen kein Mensch geglaubt hätte, dass sie auf diesem Wege kommen würden.
Was immer du meinst und glaubst tun zu können, beginne es!
Handeln enthält Magie, Anmut und Kraft.
Goethe
Das Verhältnis von Schülerin und Lehrerin ist eines der schwierigsten Beziehungssysteme, die ich in unserer Kultur kenne. Es birgt eine Unzahl von missverständlicher und degenerierter Vorstellungen, kaum weniger als das Verhältnis zwischen Liebenden. Wenn Frauen zu mir oder zu einer anderen Frau kommen, um hier Schülerin sein zu wollen, beginnt das Dilemma bereits. Sie verbindet mit Schülerin von vorne herein die Unwissende und die Ohnmächtige und begegnet der Lehrerin als der Wissenden und Mächtigen. Das Verhältnis von Macht untereinander ist vielleicht in Deutschland mehr als anderswo, ein so pervertiertes, dass es uns nicht wundern muss, wenn wir alle keine klaren Vorstellungen und vor allem keine stärkenden Vorstellungen von Macht mehr besitzen.
Suchen, das ist ausgehen von alten
Beständen und ein Findenwollen von
bereits bekanntem im Neuen.
Finden, das ist das völlig Neue!
Das Neue auch in der Bewegung.
Alle Wege sind offen; und was
gefunden wird ist unbekannt.
Das ist ein Wagnis.
Ein heiliges Abenteuer.
Die Ungewissheit solcher Wagnisse
können eigentlich nur jene auf sich
nehmen, die sich im Ungeborenen
geborgen wissen, die in die
Ungewissheit, in die Führerlosigkeit
geführt werden, die sich im Dunkeln
einem unsichtbaren Stern
überlassen, die sich vom Ziele
ziehen lassen und nicht (menschlich
beschränkt und eingeengt) das Ziel
bestimmen.
Dieses Offen-sein für jede neue
Erkenntnis im Aussen und Innen: Das
ist das Wesenhafte des Menschen
unserer zeit, der in aller Angst des
Loslassens doch die Gnade des
Gehaltenseins im Offenwerden
neuer Möglichkeiten erfährt.
Picasso
von Nadja Bucher, Stephanie Mold, Angelika Slavik, NiKolai Soukup und Jörg Zemmler
Menschen am Ende ihres Lebens erzählen von dessen größten Momenten. … eine würdigende Gratwanderung zwischen Humor und Schmerz.
ISBN 3-200006-60-9