von Fritz Roth
Keiner entgeht der Erfahrung Abschied nehmen zu müssen. Eine Aufforderung für Einzelne und die gesamte Gesellschaft eine neue Sterbe- und Trauerkultur zu entwickeln. Allem Ende wohnt ein Zauber inne.
ISBN 978-3-593-39476-3
Schlagwort-Archiv: Trauer
Himmelfahrt
Und soll’t ich geh’n, solange Du noch hier…
So wisse, dass ich weiterlebe, nur tanz ich dann zu einer andren Weise und hinter einem Schleier, der mich dir verbirgt.
Sehen wirst du mich nicht,
jedoch hab nur Vertrauen.
Ich warte auf die Zeit,
da wir gemeinsam neue Höhen erklimmen
einer des anderen wahrhaftig.
Bis dorthin leere du den Becher deines Lebens bis zur Neige, und wenn Du mich einst brauchst, lass nur dein Herz mich leise rufen
… ich werde da sein.
Colleen Corah Hitchcock
Grünkraft
… nannte die heilige Hildegard von Bingen „die Kraft die in der gesamten Schöpfung wirksam ist“. Jetzt ist Ostern, und die Natur explodiert förmlich. Plötzlich ist alles wieder grün und alles blüht auf einmal, die Obstbäume, das Wiesenschaumkraut, der Flieder, … Ich fülle meine Lungen mit der duftenden Frühlingsluft und genieße, kann kaum aufhören die wachsende Schönheit zu bestaunen.
Ich bin froh, dass ich den Frühling, die „Grünkraft“ fühlen und genießen kann.
100 Tage ist es jetzt her, dass meine Mutter gestorben ist. Grünkraft weiterlesen
Vom Lieben und Sterben – Konflikte, Nöte und Hoffnungen Angehöriger
von Barbara Dobrick
Erleichternd und wohltuend räumt das Buch mit den Beschönigungen des Sterbens auf. Es „erhellt die dunklen Seiten des Abschieds“. Beispielsweise wird die Wirkung, die katastrophale Diagnosen im Beziehungsgeflecht nach sich ziehen können ehrlich beschrieben.
Super wertvoll!
ISBN 978-3-7831-3497-1
Ich hab´ihr nie gesagt, daß ich sie liebe – Töchter erleben den Tod ihrer Mutter
von Rosa Ainley
Ein Kaleidoskop der Beziehungen und Gefühle. 31 Texte von Frauen über den Tod ihrer Mutter. Für mich sehr bewegend und interessant.
ISBN-10: 3423351373
Ich spüre noch immer ihre Hand – Wie Frauen den Tod ihrer Mutter bewältigen
von Ruth Eder
Ein sehr offenes und berührendes Buch über den Abschied von der Mutter, der jede Tochter zutiefst erschüttert. 15 erwachsene Töchter erzählen von Schmerz und Trost.
ISBN 978-3-451-05821-9
Trost
Trost hat sprachlich etwas mit Treue zu tun, und mit trauern.
Der ursprüngliche Wortsinn meint wohl „Holz“ und „Baum“.
Etwas Festes, Verlässliches.
Aber auch etwas, das nicht in Aktion ist,
sondern in seiner Beständigkeit treu ist.
Das heißt also, dass Trost überall dort geschieht,
wo Treue erhalten bleibt,
und wo Trauern, Vertrauen möglich wird,
wo eine/r nicht zurückweicht … sondern aushält, bleibt.
Marielene Leist
Abschied
Meine Mutter ist gestorben… Ich bin dankbar für die Zeit, die Nähe und Liebe die wir geteilt haben. Auch in den letzten Tagen ihres Lebens war ich bei ihr, … sie brauchte nur einige Tage volle Pflege und starb leicht und schmerzfrei …
… „Meine Mutter hat mich ins Leben begleitet. Ich begleitete sie hinaus. So ist es, spricht die Liebe.“ …
… lange erwartet und doch plötzlich. … jetzt bin ich „Vollwaise“ … Mutterseelenallein …
bin traurig, leer und orientierungslos … nehme mir Zeit und Raum zum Trauern …
… Angesichts von Sterben und Tod, ist es absurd womit wir unser Leben füllen. …
„Nie erfahren wir unser Leben stärker
als in großer Liebe
und in großer Trauer.
“
R.M. Rilke
Trauer ist Liebe
von Fritz Roth und Sabine Bode
Trauer ist die dunkle Schwester der Liebe. Hier sind authentische Erfahrungen ansprechend gestaltet und verbunden mit brauchbaren Informationen. Ein tief bewegendes Buch, das ich jedem ans Herz lege!
ISBN 3.579-06814-8