… vor einem Jahr

… starb meine Mutter.

Die letzten Tage sind wieder voller Erinnerung und sehr intensiv .
Die letzte Zeit mit ihr, das letzte Gespräch, das Ende, Abschied, …
Gespräche mit Verwandten, viel zu organisieren, … die Beerdigung, …
Als ich wieder zuhause war wurde ich krank und wollte am liebsten selber sterben …

Ein ganzes Jahr!
Das hört sich so viel an und ist doch gefühlt nur ein Augenblick.

Habe Postkarten und Briefe noch einmal gelesen und dann verbrannt.
An Ihrem Todestag war ich am Grab.

Ich lebe mein Leben, bin erwachsen und eigenständig
und ich habe wenig Energie, bin gefühlig und irgendwie lost …

Ich lese über das “Trauermodell nach Smeding”
Sie beschreibt Gezeiten der Trauer. Demnach befinde ich mich in der “Labyrinthzeit” ich kann bestätigen, dass die Gezeiten der Trauer nicht berechenbar sind und spiralförmig stetig wiederkehren können. Die Trauer  um den verstorbenen geliebten Menschen ist nie zu Ende.

“Ein Rauch verweht, ein Wasser verrinnt,
eine Zeit vergeht, …

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