Kontrast Erfahrung

…  als ” Kunst” im Rahmen der Biennale Wiesbaden.

2:00 Uhr bis 4:00 Uhr
…. wach zu werden ist nicht ganz leicht. Ich tappe durch die Stadt und bin verblüfft wie viel Leben noch in den Kneipen ist. Eine laue Sommernacht, noch immer ist es 24 Grad.

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… Auch auf dem Faulbrunnenplatz ist einiges los.
Horden von Betrunkenen aller Nationalitäten ziehen an uns vorbei.

Andreas, einer der Obdachlosen ist schwer betrunken, brabbelt und schreit abwechselnd rum. … er wirft sich in Pose um auf uns aufzupassen, fühlt sich beleidigt das wir nicht sprechen oder  droht uns umzubringen …

Irgendwann schlägt er mit einem Besen so heftig auf den Schrank der neben mir steht, das von dem Besen nur Bruchstücke übrig bleiben.

Am Ende meiner 2 Stunden bin ich komplett verkrampft, aufgewühlt und todmüde.

16:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Als ich ankomme fallen dicke Tropfen. Ich sitze mit Regenschirm und die einzige Herausforderung ist,  bei einigen Gewitterböen den Schirm nicht zu verlieren.
Am Sonntag Nachmittag ist verhältnismäßig wenig los.  Die Temperatur ist angenehm frisch und ich beobachte viele amüsante Szenen.
… Süße Kinder die sich gegenseitig Mut zusprechen um uns anzusprechen und dann fragen warum wir nicht auch “Hallo” sagen.
Drei Teenager von denen zwei deutlich ineinander verliebt sind und sich gleichzeitig kaum trauen einander anzusehen.
Mehrere Menschen die sich darüber freuen, das Wort “Wirklichkeit” zu entdecken.
Viele schicke kunstinteressierte Biennale Besucher …

Nach zwei Stunden bin ich fröhlich und genieße es mich wieder zu bewegen.

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