Kunst – eine Mission

Weil es so herrlich verrückt ist und weil ich sowieso mehr meditieren will,  bin ich vom 25.8. bis 4.9. im Rahmen der Wiesbadener Biennale  “Kunst
” … Kühlschränke, alte Möbel, ein großer Stoff-Teddy-Bär, aussortierte Habseligkeiten … dazwischen zwei merkwürdige, reglose Gestalten. Sie tun nichts. Sie schlafen nicht. Sie sprechen nicht. Sie sitzen nur.  Und das 24 Stunden am Tag. …  Ein subtiler Störfaktor des öffentlichen Lebens am Rande des Wiesbadener Westens, der die Mechanismen unserer Erinnerungskultur hinterfragt. …”

Vor einigen Wochen gab es ein Treffen mit dem Künstler, Thomas Hirschhorn.  Anschließend war ich sehr inspiriert und nahm mir vor ab sofort jeden Sperrmüllhaufen als Kunst zu betrachten.
Die Aufgabe ist, zwei mal zwei Stunden am Tag möglichst Bewegungslos in dem Sperrmüllhaufen zu sitzen. Nicht kommunizieren nicht reagieren.
Heute bin ich nach Wiesbaden gereist und am Abend traf sich das Team an der Installation.
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Wieder bin ich beeindruckt von der mitreißenden Energie des Künstlers. Und meine Spannung steigt.
Der Faulbrunnenplatz ist sehr belebt. Bushaltestellen, Bänke, viele Menschen, viele Nationalitäten, Obdachlose, einiges an Müll …
Schon während des Aufbaus musste der Sperrmüll verteidigt werden. Wer etwas mitnehmen möchte wird gebeten am 4. September um 14:00 Uhr wieder zu kommen wenn die Biennale vorbei ist.  Denn alles ist wichtiger Teil des Kunstwerkes ist.
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Unsere Mission ist da zu sein als Teil der Werkes.
Morgen beginnt es.

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