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Bier – mochte ich noch nie …

Einblick in immer neue Wirklichkeiten, als “ Kunst“ im Rahmen der Biennale Wiesbaden.

Bildschirmfoto 2016-09-03 um 15.18.37Heute Morgen „saß“ ich von 6:00 Uhr bis 8:00 Uhr.
Eine gute Zeit die Arbeiten einer Reinigungsfirma zu beobachten. Nachdem die Obdachlosen ihre Schlafplätze geräumt haben, riecht es wenig später wie im Schwimmbad. Denn der Eingangsbereich eines Bürohauses wird mit Hochdruckreiniger und Chlorwasser gereinigt.

Einige Obdachlose finden sich an der Bank zusammen. Mit einer großen Tasche voll leerer Flaschen und Dosen verschwindet einer. Bier – mochte ich noch nie … weiterlesen

Kontrast Erfahrung

…  als “ Kunst“ im Rahmen der Biennale Wiesbaden.

2:00 Uhr bis 4:00 Uhr
…. wach zu werden ist nicht ganz leicht. Ich tappe durch die Stadt und bin verblüfft wie viel Leben noch in den Kneipen ist. Eine laue Sommernacht, noch immer ist es 24 Grad.

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… Auch auf dem Faulbrunnenplatz ist einiges los.
Horden von Betrunkenen aller Nationalitäten ziehen an uns vorbei. Kontrast Erfahrung weiterlesen

Präsent sein – nicht reagieren

Als Teil der Kunstwerkes „Sperr“ zu sitzen ist ein echtes Abenteuer. Zwei Stunden mit einer Neutralmaske, bewegungslos sitzen, … nach Möglichkeit nicht  reagieren.Sperr 1. Tag

Der Faulbrunnenplatz ist sehr belebt. Bushaltestellen, Bänke, viele Menschen, viele Nationalitäten, Obdachlose, einiges an Müll …
Thomas Hirschhorn meinte es könne hilfreich sein zu denken: „Ich bin Einverstanden mit dem was geschieht. Das bedeutet nicht das du es gut finden musst.“ Präsent sein – nicht reagieren weiterlesen

The Artist is Present

Der Dokumentarfilm  über die große Abramovic-Retrospektive 2010 in New York ist unglaublich beeindruckend!

Während der Ausstellung setzte sie sich Marina Abramovic auf einen Stuhl und tat nichts anderes, als denen in die Augen zu schauen, die ihr gegenüber Platz nahmen. 90 Tage lang, sechs Tage in der Woche, immer sieben Stunden am Stück. Ohne Pause, ohne zu essen, zu trinken, zu sprechen. 750.000 Menschen besuchten die Ausstellung.
 Man sieht viele Gesichter von Menschen die ihr gegenüber saßen.
Meist erst skeptische Gesichter, mit denen dann schnell etwas Merkwürdiges passiert. Aus denen man plötzlich Angst liest, Glück, Trauer, Hoffnung. Und niemals Gleichgültigkeit.
Großartig!

mehr Lebensfreude geht ganz einfach

…  mit 3 Fragen.

Am Morgen: Worauf kann ich mich heute freuen?
Zwischendurch: Woran kann ich mich genau JETZT erfreuen?
Am Abend: Was hat heute Freude in mir ausgelöst?

Glückstweet„, heißt eine Idee, die ich herzlich gerne empfehle.

>>> Marco Meenzen, ein Kunde der Wertschätzer verschenkt mit seinen Glückstweets wunderbare Impulse von maximal 140 Zeichen und beschränkt sich damit auf das Wesentliche, EIN Gedanke, EIN Handlungsimpuls.
Entscheident ist das TUN.

Wer sich als Follower einträgt, bekommt die wertvollen Inspirationen automatisch in sein Emailpostfach.

Du musst das Leben nicht verstehen

Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.

Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.

Rainer Maria Rilke

Fragen die das Leben stellt

Der November beschenkt mich mit mehr und mehr Ruhe und Raum für Innenschau.
In den letzten Tagen bin ich, ausgelöst durch einen Text von Viktor E. Frankl, besonders  aufmerksam für die Fragen die das Leben an mich stellt.

Hier eine kurze Zusammenfassung:
„… nie und nimmer kommt es darauf an, was wir vom Leben zu erwarten haben, vielmehr, lediglich darauf: was das Leben von uns erwartet. Fragen die das Leben stellt weiterlesen