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Hoffnung und ein neuer Anfang – die LandMarkt eG

Immer mehr Menschen in unserer Region möchten zukunftsfähig leben, arbeiten und einkaufen. VerbraucherInnen wollen wissen, wo ihre Nahrungsmittel herkommen und wie sie produziert werden. ErzeugerInnen wollen ihre hochwertigen und ökologischen Produkte zu fairen Preisen anbieten und möglichst regional vermarkten.

Die neue Genossenschaft LandMarkt bad Belzig eG, macht es sich zur Aufgabe, die Versorgung mit regionalen und biologischen Lebensmitteln im Fläming zu stärken und voranzutreiben, regionale Erzeuger zu unterstützen und Strukturen für die regionale Verarbeitung von Bio-Produkten zu schaffen.

Acht Gründungsmitglieder haben sich Anfang diesen Jahres das Ja-Wort gegeben.

Acht Gründungsmitglieder vor dem neuen Hofladen mit Kochwerkstatt
Foto: Hors Kahl

Zusammen stehen wir für den Wunsch, die Ernährungslandschaft im Fläming aktiv mitzugestalten – für eine enkeltaugliche Zukunft.

Der HOFLADEN war in Lübnitz bereits 15 Jahre ein wichtiger Versorgungspunkt für biologisch erzeugte Lebensmittel und ein beliebter Treffpunkt der Region. Gemeinsam mit der neuen KOCHWERKSTATT, die sich als Plattform für kulinarischen Austausch versteht, macht der Hofladen in Bad Belzig einen neuen Anfang. Es entsteht ein größerer Laden für regionale und biologische Lebensmittel und ein Ort der Begegnung, an dem gemeinsam gekocht, geforscht, gefeiert und gegessen wird.

Das Modell der Genossenschaft haben wir gewählt, damit dieses Vorhaben von vielen neugierigen und engagierten Menschen mitgetragen werden kann und eine starke Basis in der Region hat.

Intensiv und arbeitsreich ist die Zeit um die Gründung und vor der Eröffnung, die für den 15. April geplant ist.
Das Ganze wird durch Corona nicht gerade erleichtert …

Das Engagement aller Beteiligten ist beeindruckend und mitreißend.
Und ich freue mich an dem Mut, jetzt und hier diesen Schritt zu wagen.

Der beginnende Frühling ist eine gute Zeit für diesen Neuanfang.
Möge es wachsen und gedeihen!

Gute Laune und Hoffnung

Die “Volksinitiative Artenvielfalt retten Zukunft sichern” ist am 15. April diesen Jahres in Brandenburg gestartet.
Es braucht 20.000 Unterschriften.

Volksinitiative Brandenburg

Der Omnibus für direkte Demokratie ist zur Unterstützung der Initiative 4 Wochen in Brandenburg unterwegs. In Potsdam war ich drei Tage dabei – Ich war neugierig, ob ich sowas kann.

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Gemüse Selbsternefelder

Eine geniales Konzept das in Österreich entwickelt wurde und mittlerweile auch in Deutschland Schule macht.

Eine Selbsternte-Parzelle entsteht in Partnerschaft mit Biobäuerinnen und Biobauern und Selbsternteacker-Nutzer. Eine Gartensaison lang führt der Nutzer die Ernte und Pflege auf der Gemüseparzelle . Gemüse Selbsternefelder weiterlesen

Solidarische Landwirtschaft

Meines Erachtens nach die optimale Verknüpfung von Lebensmittel-Produktion und Konsument. Hier wird die Landwirtschaft, nicht das einzelne Lebensmittel finanziert.

In der solidarischen Landwirtschaft tragen mehrere private Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten. Durch den persönlichen Bezug zueinander erfahren sowohl die Erzeuger*innen als auch die Konsument*innen die vielfältigen Vorteile einer nicht-industriellen, marktunabhängigen Landwirtschaft.

Ich selbst war lange Jahre Mitglied in der “Solidarischen Landwirtschaft im Fläming“.  Ich zahlte meinen Anteil an den Produktionskosten und war Mitglied einer Gemeinschaft die miteinander wirtschaftet. Ich kannte die Ackerflächen auf denen mein Gemüse wuchs und die Menschen die es wachsen ließen und ernteten.

Weitere Informationen zur Idee der Solidarischen Landwirtschaft, Beispiele und Kontakte finden Sie auf der Webseite des Netzwerkes solidarische Landwirtschaft.