Der Niederländische Künstler Dies Verhoeven inszeniert Beerdigungen um „… die Grenze zwischen Kunst und Realität aufzuheben. … Was ist schon Kunst? Die Leute sollen ihre Köpfe schütteln, das ist Kunst.“
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Bier – mochte ich noch nie …
Einblick in immer neue Wirklichkeiten, als “ Kunst“ im Rahmen der Biennale Wiesbaden.
Heute Morgen „saß“ ich von 6:00 Uhr bis 8:00 Uhr.
Eine gute Zeit die Arbeiten einer Reinigungsfirma zu beobachten. Nachdem die Obdachlosen ihre Schlafplätze geräumt haben, riecht es wenig später wie im Schwimmbad. Denn der Eingangsbereich eines Bürohauses wird mit Hochdruckreiniger und Chlorwasser gereinigt.
Einige Obdachlose finden sich an der Bank zusammen. Mit einer großen Tasche voll leerer Flaschen und Dosen verschwindet einer. Bier – mochte ich noch nie … weiterlesen
Kontrast Erfahrung
… als “ Kunst“ im Rahmen der Biennale Wiesbaden.
2:00 Uhr bis 4:00 Uhr
…. wach zu werden ist nicht ganz leicht. Ich tappe durch die Stadt und bin verblüfft wie viel Leben noch in den Kneipen ist. Eine laue Sommernacht, noch immer ist es 24 Grad.
… Auch auf dem Faulbrunnenplatz ist einiges los.
Horden von Betrunkenen aller Nationalitäten ziehen an uns vorbei. Kontrast Erfahrung weiterlesen
Präsent sein – nicht reagieren
Als Teil der Kunstwerkes „Sperr“ zu sitzen ist ein echtes Abenteuer. Zwei Stunden mit einer Neutralmaske, bewegungslos sitzen, … nach Möglichkeit nicht reagieren.
Der Faulbrunnenplatz ist sehr belebt. Bushaltestellen, Bänke, viele Menschen, viele Nationalitäten, Obdachlose, einiges an Müll …
Thomas Hirschhorn meinte es könne hilfreich sein zu denken: „Ich bin Einverstanden mit dem was geschieht. Das bedeutet nicht das du es gut finden musst.“ Präsent sein – nicht reagieren weiterlesen
Kunst – eine Mission
Kees – ein Abschied
Gestorben mit 87. Er wollte 100 Jahre werden, weil er so neugierig war darauf wie alles weitergeht …
Wir kannten uns wohl 10 Jahren. Haben uns im Rahmen des Projektes „ Ankommen, weggehen, dableiben – Migration im hohen Fläming“, kennengelernt. Damals warst er noch Ausländerbeauftragter des Landkreises Potsdam Mittelmark.
Ich war schwer beeindruckt davon das ein Mann um die 80 so lebendig und attraktiv sein kann.
Wir sind uns immer wieder über den Weg gelaufen und haben uns auch das eine oder andere Mal verabredet.
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Glück ist messbar
… doch wirklich!
Ich lernte das von einem Amerikaner den ich in Wien traf. Wir waren bei eine Konferenz, es war unglaublich heiß und die Klimaanlage funktionierte nicht …
Wir verabredeten uns zum schwimmen gehen.
Im Zuge dessen erklärte er mir, das eine seiner Masseinheit für Glück ist, an wie vielen verschiedenen Orten er in einem Jahr schwimmen gegangen ist.
Genial oder?!
Ich brauche mir nur zu überlegen was mich glücklich macht und das gönne ich mir dann so oft wie möglich.
Bei mir ist das zum Beispiel: barfuß laufen, Katzen streicheln, tiefe Gespräche, umarmt werden, ohne Wecker wach werden, lernen, Ordnung machen, …
Tiefenentspannt – wie gut, mal nichts zu verstehen!
Bisher habe ich es immer vermieden in Ländern zu sein, wo ich die Sprache garnicht verstehe. Jetzt war vier Wochen in Ungarn und habe eine wesentliche Erfahrung gemacht.
Ungarisch ist eine Sprache die mir komplett fremd ist . Da hilft kein Deutsch, Englisch oder Französisch … Am Anfang war mein System gestresst, durch die Bemühung doch zu verstehen was gesprochen wird. Auch bei geschriebenem versuchte mein Kopf automatisch Verbindung und Verständnis herzustellen …
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The Artist is Present
Der Dokumentarfilm über die große Abramovic-Retrospektive 2010 in New York ist unglaublich beeindruckend!
Meist erst skeptische Gesichter, mit denen dann schnell etwas Merkwürdiges passiert. Aus denen man plötzlich Angst liest, Glück, Trauer, Hoffnung. Und niemals Gleichgültigkeit.
Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags
von Karen Kingston ist mittlerweile recht bekannt. Es ist immer noch das inspirierendste Buch zum Thema das ich kenne. Und ich kenne viele (-; ISBN: 3-499-61399-9


